Jülich: „Rock für Inklusion“ reißt die Fans im Kulturbahnhof mit

Jülich : „Rock für Inklusion“ reißt die Fans im Kulturbahnhof mit

Die Stimmung im Saal des KuBa war von Anfang an prächtig bei der achten Auflage von „Rock für Inklusion“. Menschen aller Altersklassen, mit und ohne Behinderung tanzten einzeln oder miteinander und sangen mit. Zunächst zu den stark rhythmischen Klängen der „KKrock“-Band aus Gangelt, der die gastgebende Stammhausband „Authentics“ den Vortritt gelassen hatte.

Insgesamt waren 150 bis 170 Leute im Saal, darunter rund 40 Stammhausmitglieder und 100 Gäste. Die „KKrock“ Band, die nach ihrer Gründerin Katharina Kasper benannt ist, gibt es laut Betreuer und Gitarrist Sascha Keulen „noch nicht so lange“. Das merkte man dem achtköpfigen Ensemble keineswegs an. Das Sängerduo Mandy Götzen und Andy Langen wurden wie Stars gefeiert, neben den beiden hat noch Cajonist Réné Wollenweber ein Handicap.

Die Stimmung ist von Anfang an prächtig bei der achten Auflage von „Rock für Inklusion“. Foto: Jagodzinska

Die Rockband begann mit „Sexy“ von Marius Müller-Westernhagen, spielte je zwei Songs von Nena und den Toten Hosen, „1001 Nacht“ von Klaus Lage und „Ein Kompliment“ von den Sportfreunden Stiller. Das Publikum tobte und durfte sich die Zugabe aussuchen. Die Wahl fiel auf „Atemlos“ von Helene Fischer, dem einzigen Song mit beiden Frontsängern am Mikro.

Nach der Pause traten die „Authentics“ auf die Bühne, die schon seit zehn Jahren mit merklich viel Freude Musik machen und für Stimmung sorgen. „Rock für Inklusion“ ist jedes Jahr der Höhepunkt, bei dem beliebten Event wird miteinander das Leben gefeiert.

Traditionell startete die Band, aktuell als Quintett, mit Frontsänger Thomas Bachtenkirch, Keyboarder Christoph Becker, Ina van Sanden (Conga und Percussion) und den Betreuern Melanie Bickschäfer (Bass)gitarre/Gesang) und Sebastian Fries (Cajon/Gitarre/Gesang) mit ihrem Erkennungssong: „Mein Ding“ von Udo Lindenberg. Der Refrain: „Ich mach mein Ding, egal was die anderen sagen, ich geh meinen Weg...“ ist für die Band Programm.

Der Bandname „Authentics“ steht für echte Gefühle und die Liebe zur Musik, über die der Funke aufs Publikum überspringt. Zum weiteren rund einstündigen Repertoire zählten „Applaus, Applaus“— den beide Bands im Übrigen reichlich ernteten — „Au revoir“ von Mark Foster oder „Ist da jemand“ von Adel Tawil.

Auch hier passt der Text sehr gut zu den Authentics: „Da ist jemand, der dein Herz versteht und der mit dir bis ans Ende geht...“ Als echter Abrocker eignete sich „Wannsee“ von den Toten Hosen. Als Abschlusslied legte das Quintett authentisch „Ohne dich“ von der Münchener Freiheit auf die Bühnenbretter.

(ptj)
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