"Rock für Inklusion" im Kulturbahnhof Jülich

„Rock für Inklusion“ : Ein einmaliges Kulturerlebnis im Kulturbahnhof Jülich

Wenn Menschen mit und ohne Behinderung zusammen los rocken, dann wackeln die Wände und begeistern ihr Publikum. Die Musikband „Authentics“ vom Stammhaus Jülich, Träger stationären und betreuten Wohnens für Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen, macht gerne Musik, und das schon seit mehr als zehn Jahren. Der Höhepunkt in jedem Jahr ist „Rock für Inklusion“ im Kulturbahnhof (Kuba) Jülich.

Denn dort kann Inklusion in Form von Teilhabe, Gleichberechtigung, Chancengleichheit, Barrierefreiheit und Selbstbestimmung erfahren werden. Musik ist das Medium für „Begegnungen“, für „Kontaktgestaltung“ und für „Momente des Erlebens“. Diese Kombination macht diesen Abend zu einer unvergesslichen Veranstaltung, die sich keiner entgehen lassen sollte. Die „Authentics“ spielen neue und alte deutsche Rock- und Popsongs. Mitsingen und Mittanzen ist sehr gewünscht.

Die Lebenshilfe-Band „Workshop“ ist eine inklusive Musiker-Formation, die 2001 als ergänzendes Angebot der Werkstätten der Lebenshilfe Heinsberg gegründet wurde. Die Band besteht aus elf Musikern mit und ohne Behinderung. Ehrenamtliche Musiker aus der Heinsberger Region begleiten die Band. „Wir sind eine Partyband“, sagen die Musiker von sich selbst. Am Niederrhein schwebt der Bandsound irgendwo zwischen deutschem Rock und kölschen Tönen.

Im Laufe der Jahre hat „Workshop“ eine Reihe musikalischer Erfahrung sammeln können und stand schon gemeinsam auf der Bühne mit Guildo Horn, Kasalla, De Räuber und zahlreichen weiteren Musikern. Aktuell hat „Workshop“ zwei eigene Lieder produziert und arbeitet mit Ralle Rudnik (EX-Gitarrist Höhner, Produzent) an zwei weiteren Nummern. Somit ist dann auch das erste Album in Planung und soll 2019 erscheinen.

Das Konzert am Samstag, 16. März, beginnt im Kuba Jülich um 18, Einlass ist ab 17 Uhr. Der Eintritt beträgt fünf Euro.

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