Jülich: Rhenania Lohn: Reiner Plaßhenrich und Zoran Horvath wollen etwas aufbauen

Jülich : Rhenania Lohn: Reiner Plaßhenrich und Zoran Horvath wollen etwas aufbauen

Wohin führt die sportliche Zukunft der Rhenania aus Lohn? Diese Frage stellen sich viele Fans im Fußballkreis Düren. Seitdem bekannt wurde, dass mit dem ehemaligen Fußballprofi von Alemannia Aachen, Reiner Plaßhenrich, ein sportlicher Berater geholt wurde, herrscht Rätselraten, das der neue Trainer des Aufsteigers, Zoran Horvath, zu erklären versucht.

„Wir wollen hier zusammen etwas aufbauen. Vor allen Dingen wollen wir unseren Zuschauern guten Fußball bieten. Zudem ist es unser Ziel, oben in der A-Liga mit zu mischen.“

Der 46-jährige ehemalige Spieler der 3. kroatischen Liga tritt bescheiden auf. Er gibt auch unumwunden zu, dass er die A-Liga im Kreis Düren nicht kennt. „Aber ich habe im Umfeld Kenner der Szene, mit denen werde ich mich beraten.“

Neben der spielerischen Entwicklung setzt Horvath darauf, dass man so schnell wie möglich als „Mannschaft funktioniert, auch als Mannschaft geschlossen auftritt.“ Ziel sei es außerdem, möglichst viele Tore zu schießen.

So lässt er es noch offen, ob zum Saisonstart mit dem Spiel beim Mitaufsteiger SV Kurdistan die eine oder andere Neuverpflichtung präsentiert werden kann. Die Rede ist von vier belgischen Akteuren, die Horvath aus seiner Zeit als Trainer bestens kennt, zu einem Engagement bei der Rhenania überreden konnte. Denn besonders im Offensivbereich sieht man noch Nachholbedarf.

Generell setzt man in Lohn auf Kontinuität. „Langfristig wollen wir uns in der A-Liga behaupten“, meint Horvath, der sich berichten ließ, dass Spiele gegen ehemalige Ligakonkurrenten aus dem alten Fußballkreis Jülich für die heimischen Fans immer etwas Besonderes sind. Und so freut man sich auf das anstehende Wochenende. Denn dann hat man den SC Ederen zu Gast.

(hfs.)
Mehr von Aachener Nachrichten