Jülich: Radiologie investiert in Hightech-Kamera

Jülich: Radiologie investiert in Hightech-Kamera

Mit einer Investition von 185.000 Euro hat das Radiologie Team Rur sein nuklearmedizinisches Angebot in Jülich erweitert. Installiert wurde in der Theodor-Körner-Straße eine neue High-Tech-Kamera für präzisere, schnellere und noch strahlenärmere Untersuchungen, um Krankheitsherde im Körper zu identifizieren und Körperfunktionen zu überprüfen.

Für die Montage und Kalibrierung des hochmodernen Gerätes, das zwei Tonnen wiegt und 4,5 Meter lang ist, benötigten Spezialisten eine Woche. Die neue Technik ermöglicht neben Untersuchungen von Schilddrüse, Gehirn, Lunge, Nieren, Leber und Magen auch präzise Diagnosen des Herzmuskels. Die so genannte „Organ-Szintigrafie“ ist in kürzerer Zeit und mit weniger Strahlenbelastung durchführbar, so Ulrich Sous, Mitglied des achtköpfigen Ärzteteams.

Außerdem können die Aufnahmen der neuen Kamera mit Bildern aus Magnetresonanz- (MRT) und Computertomografie (CT) kombiniert werden. Dies erhöht die diagnostische Aussagekraft und verbessert die Absprache mit dem zuweisenden Arzt.

2011 war am Standort Düren ein MRT-Gerät im Wert von 1,4 Millionen Euro angeschafft worden. „Unsere Investitionen in neueste Diagnose-Verfahren sollen vor allem dazu dienen, unseren Patienten schnelle und aussagekräftige Befunde zur Verfügung stellen zu können“, so Ulrich Sous.

In 50 Jahren ist Radiologie Team Rur zum größten Radiologie-Zentrum im Kreis Düren geworden.

In Düren gegründet von Dr. Franz-Josef Kauw, zuvor Chefarzt der Röntgenabteilung des Städtischen Krankenhauses, erfolgte 2008 der Zusammenschluss mit der Radiologischen Praxis in Jülich. Diese war im Jahr 1962 von Dr. Böttcher und Dr. Walter Lentzen gegründet worden.