Jülich: Protest gegen Freihandelsabkommen

Jülich: Protest gegen Freihandelsabkommen

„Konzerne profitieren, Menschen verlieren“. Mit diesem Slogan auf einer Pappe, dazu zwei Plastik-„Chlorhühnchen“ und ein Bild von Bundeskanzlerin und Freihandelsabkommens-Befürworterin Angela Merkel in Händen, mischte sich Alexander Passadakis vom globalisierungskritischen Netzwerk „Attac“ Inde-Rur ins Jülicher Markttreiben.

Er informierte, unterstützt von Mitstreitern am Stand in der Kölnstraße, Passanten über das „unumkehrbare“ Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA.

50 Marktbesucher votierten mit ihrer Unterschrift gegen die „Aushöhlung von Demokratie und Rechtsstaat, gegen nicht öffentlich tagende Schiedsgerichte, die auf hohe Schadensersatzzahlungen verklagen können, gegen Privatisierungen auf Kosten der Allgemeinheit und die Gefährdung der Gesundheit“. Am Morgen hatte die Kampagnenplattform „campact“ bereits 500.000 Unterschriften gemeldet.

(ptj)