Projektwochenende der Abiturienten des Gymnasiums Zitadelle

„Kriegsenden in europäischen Heimaten“ : Abiturienten des Gymnasiums Zitadelle beteiligen sich an Projektwochenende

In Leverkusen-Opladen endete jetzt die viel beachtete Ausstellung „Kriegsenden in europäischen Heimaten“. Auch zwei Schüler aus Jülich waren vor Ort.

Vom 24. Februar bis zum 8. September ist sie in veränderter Form im Museum Zitadelle Jülich zu sehen.

Auf Initiative des Opladener Geschichtsvereins von Leverkusen hatten sich die Leverkusener Partnerstädte Bracknell, Ljubljana, Racibórz, Schwedt und Villeneuve d‘Ascq intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, wie das Ende des Ersten Weltkriegs in den jeweiligen Städten wahrgenommen wurde und welche Folgen es mit sich brachte.

An diesem ambitionierten Projekt war auch der Jülicher Geschichtsverein, der seit vielen Jahren mit dem Opladener Geschichtsverein kooperiert, maßgeblich beteiligt. Ergebnis der gemeinsamen Anstrengungen ist unter anderem eine 640-seitige Publikation, die als Höhepunkt eines ganzen Abschlusswochenendes der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt werden konnte.

Dank der Förderung durch die Europäische Union konnten hierzu Delegationen aus den am Projekt beteiligten Städten nach Leverkusen eingeladen werden. Über 50 Teilnehmer waren auf diese Weise nach Leverkusen gekommen, wobei alle Delegationen von Jugendlichen begleitet wurden.

Aus Jülich nahmen vom Gymnasium Zitadelle der Stadt Jülich die Abiturienten Sina Springer und Robin Greschus mit ihrem Geschichtslehrer Dirk Neumann teil. Rasch kam es zwischen den nahezu 20 jugendlichen Gästen aus den verschiedenen europäischen Städten zu einem anregenden Gedankenaustausch, wofür das Wochenende den idealen Rahmen bot.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Hasberg von der Universität zu Köln fand in der Ausstellung, die in der Villa Römer, Haus der Stadtgeschichte Leverkusen, gezeigt wurde, ein Workshop statt. Die Jugendlichen bekamen verschiedene Aufgaben und diskutierten die Möglichkeit einer gemeinsamen, europäischen Darstellung der Geschichte des Ersten Weltkriegs. Die Ergebnisse des Workshops sollen in einer weiteren Projektpublikation genauer dargelegt werden.

Die Teilnehmer des Gymnasiums Zitadelle bedankten sich bei den Organisatoren des Opladener Geschichtsvereins und bei Guido von Büren, der als Vorsitzender des Jülicher Geschichtsvereins die Abordnung aus Jülich anführte, für die Möglichkeit zur Teilnahme an der beeindruckenden Veranstaltung.

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