Jülich: Polizei nimmt Fahrräder der Sekundarschule unter die Lupe

Jülich: Polizei nimmt Fahrräder der Sekundarschule unter die Lupe

Pünktlich zum Beginn der dunklen Jahreszeit überprüften die Schüler der Jülicher Sekundarschule mit der Jülicher Polizei die Verkehrstauglichkeit ihrer Fahrräder. Mit Hilfe einer Checkliste, ähnlich wie beim TÜV für Autos, wurden die einzelnen Fahrräder auf ihre Sicherheit hin überprüft

Um Strafen zu verhängen war der Polizeibeamte der Verkehrsunfallprävention allerdings nicht an der Sekundarschule.

„Wir wollen Mängel feststellen, nicht ahnden”, betont der „Freund und Helfer”. „Darum heißt die Aktion ja auch Rad-TÜV.” Allerdings: Mit Beginn der dunklen Jahreszeit schaut der Verkehrsdienst zur Nachkontrolle vorbei. „Und dann bleibt es nicht mehr beim „Du..., Du..., Du...” , meint Schulpolizist Eugen Mangels. Schüler, deren Fahrräder Mängel aufzeigten, bekamen eine Mängelliste mit nach Hause, über die ihre Eltern informiert werden, in der Hoffnung, dass die Verkehrssicherheit hergestellt wird. „Wer die Mängel an seinem Rad dann noch immer nicht behoben hat, kriegt auch eine Strafe.”

„Verkehrssicher ist cool”, lautet der gemeinsame Tenor der Sekundarschüler. „Gerade jetzt in der bevorstehenden Herbst- und Winterzeit, aber eigentlich immer, ist es sehr wichtig, dass Fahrräder verkehrssicher sind”, meint Kilian. Er ist Schüler an der neugegründeten Sekundarschule und fährt jeden Tag mit dem Fahrrad zur Schule ans Aachener Tor.

Wichtig ist das deswegen, weil es die eigene Sicherheit sowie die Verkehrssicherheit der anderen Teilnehmer im Straßenverkehr erhöht. Funktionierende Vorder- und Rücklampen, reflektierende Katzenaugen in den Speichen, gute Bremsen und eine laute Klingel an ihren Fahrrädern sind für die Schüler und Schülerinnen der Sekundarschule eine Selbstverständlichkeit.

Was beim Fahrrad-TÜV auffiel: „Warum haben denn fast alle von Euch einen Plattfuß”, wunderte sich der Beamte. „Habt ihr keine Luftpumpen?” „Doch”, so ein vorlauter Schüler. „Aber unsere Eltern können nicht mehr richtig aufpumpen!”

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