Jülich: Pfarrer Bardenheuer gestorben

Jülich: Pfarrer Bardenheuer gestorben

Heinrich Bardenheuer, der ehemalige Pfarrer in Güsten, Mersch und Welldorf, ist am vergangenen Montag im Alter von 79 Jahren gestorben. Das teilte die Pfarrei Heilig Geist Jülich jetzt mit.

Weiter heißt es im Nachruf der Pfarrei: „Bischof Klaus Hemmerle ernannte ihn 1982 zum Pfarrer von St. Philippus und Jakobus, Güsten und St. Agatha, Mersch. Von Anfang an legte er größten Wert darauf, dass beide Gemeinden absolut gleichberechtigt waren und miteinander und aufeinander zu arbeiteten. Diesem Gerechtigkeitsprinzip blieb er auch ab 2005 treu, als ihm noch die Verantwortung für die Pfarre St. Hubertus, Welldorf übertragen wurde.

Pfarrer Heinrich Bardenheuer erfreute sich als menschennaher Seelsorger großer Beliebtheit. Offen für alle Anliegen, machte es seine unkomplizierte Art einfach, mit ihm ins Gespräch zu kommen. Wenn man ihn nach eingehenden Diskussionen für eine Sache gewonnen hatte, setzte er sich vehement und nachhaltig dafür ein. Er verstand es, Versammlungsräume für alle Gruppierungen zu schaffen und dabei vor allem die Jugend nicht aus den Augen zu verlieren. Um seinem großen Ansehen in der Bevölkerung Rechnung zu tragen, wurde noch zu seinen Lebzeiten das Pfarr- und Jugendheim in Mersch auf Wunsch vieler Bürger in Heinrich-Bardenheuer-Haus umbenannt.“

2008 ging Bardenheuer in den Rufestand, 2015 zog er in das Seniorenhaus St. Laurentius in Aachen-Laurensberg. Am 9. April verstarb er nach längerer Krankheit im Aachener Franziskushospital. Geboren wurde er 1938 in Bad Godesberg. 1959 trat in den Benediktinerorden ein und lebte in der Abtei Kornelimünster, 1965 empfing er die Priesterweihe. 1978 trat er in den Dienst des Bistums und wurde Kaplan in St. Antonius in Düren, bevor er 1982 die Seelsorge in Mersch und Güsten übernahm.