Inden/Altdorf: Pankratius Sportschützen: Ein Saisonauftakt nach Maß

Inden/Altdorf : Pankratius Sportschützen: Ein Saisonauftakt nach Maß

Lange hatten die Schützen der Pankratius Sportschützen Inden/Altdorf ihrer dritten Saison in der 2. Bundesliga im Sportschießen entgegen gefiebert. Am Sonntag war es endlich soweit. In Paderborn musste der Sieger des vergangenen Jahres direkt gegen starke Gegner ran.

Den ersten Wettkampf bestritten die Inden/Altdorfer gegen den Gastgeber, die Zweitvertretung des Deutschen Meisters St. Hubertus Elsen (Paderborn).

Samira Huard erzielte mit einem Ergebnis von 397 Ringen freihand eine persönliche Bestleistung. Foto: Gottfried Crützen

„Es sind pro Saison nur sieben Wettkämpfe. Wenn wir vorne mitspielen wollen, muss ein guter Start her, damit wir nicht schon am Anfang in Bedrängnis geraten wollten“, so Mannschaftsführer Helmut Lüssem vor dem ersten Wettkampf der mittlerweile dritten Saison in der zweiten Bundesliga für die Mannschaft aus Inden/Altdorf. Auf Setzplatz eins stellte der französischer Neuzugang der PSSler, Samira Huard, ihr Können unter Beweis und hielt ihren Gegner mit 392 zu 381 Ringen in Schach.

Nils Schumacher auf Setzplatz zwei konnte sich in der ersten Serie mit 99:97 Ringen von seiner Gegnerin absetzten und diesen Vorsprung zum Ende hin noch um einen Ring erhöhen, sodass mit einem Endergebnis von 394:391 auch der zweite Einzelpunkt an die Inden/Altdorfer ging. In den beiden Paarungen auf Setzplatz vier und fünf hatten Patricia Seipel und Yasmina Schins etwas Pech und mussten sich mit 384:388 und 391:393 knapp geschlagen geben.

Die Begegnung hing somit am Ausgang des Wettkampfes an Setzplatz drei. Lara Heiden schoss starke 392 Ringe und wartete gespannt auf das Endergebnis ihres Gegners. Durch eine „9“ im letzten Schuss blieb Inden/Altdorfs Jüngster das Stechen um den entscheidenden Punkt erspart und sie fuhr den dritten Einzelpunkt für die Inden/Altdorfer einfahren, die somit den ersten Gesamtsieg der Saison einfahren konnten.

Nach der Mittagspause ging es für die PSSler mit dem Wettkampf gegen den SSV Baunatal weiter. Das Duell versprach auch hier wieder einen Ritt auf der Rasierklinge, war der SSV Baunatal der Absteiger aus der 1. Bundesliga und somit einer der stärksten Gegner der gesamten Liga. Der Wettkampf auf Setzplatz eins versprach hier besondere Spannung.

Der Baunataler Dennis Welsch hatte in seinem letzten Wettkampf 396 Ringe geschossen und versprach für Samira Huard eine harte Nuss zu werden. Die französische Nationalkaderschützin bewies hier ihre Klasse und erreichte mit 397 Ringen einen neuen persönlichen Rekord. Dennis Welsch kam auf 394 Ringe, somit ging der Einzelpunkt in der ersten Paarung überraschend deutlich an die Pankratius Sportschützen.

An Position zwei musste sich Nils Schumacher denkbar knapp mit 388:389 geschlagen geben. Nadja Krämer gab auf Setzplatz drei ihren Punkt mit 379:395 ebenfalls ab.

Nervenstark

Es lag jetzt an Lara Heiden und Yasmina Schins auf Setzplatz vier und fünf die beiden entscheidenden Punkte zu holen. Yasmina Schins lag bis zur zweiten Serie mit ihrer Gegnerin gleich auf, als sie die dritte Serie mit perfekten 100 Ringen beendete, während ihre Gegnerin 98 Ringe auf die Anzeigentafel brachte. Den Vorsprung baute sie bis zum Ende des Wettkampfes noch aus und holte den zweiten Einzelpunkt für die Inden/Altdorfer mit 390:386 Ringen.

Lara Heiden lag bis zum Ende der dritten Serie noch zwei Ringe zurück, als ihre Gegnerin in der letzten Serie nur auf 95 Ringe kam und den Wettkampf mit 388 Ringen beendete. Zu diesem Zeitpunkt hatte Lara Heiden noch vier Schuss abzugeben und bereits zwei Neuner geschossen. In den letzten vier Schuss durfte sie sich keinen Fehler mehr erlauben, wenn sie hier den Sieg davon tragen wollte. Die Nerven hielten bei Lara Heiden, sodass sie hier mit 389:388 Ringen die Oberhand behielt und der Wettkampf mit 3:2 gewonnen wurde.

Die Inden/Altdorfer Trainerin zeigte sich zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge. „Die ersten beiden Wettkämpfe sind immer etwas rumpelig. Wir haben noch was Luft nach oben gelassen, aber die beiden Siege können sich durchaus sehen lassen und waren hart erkämpft.“

Am Sonntag, 12. November, geht es im westfälischen Epe bei Gronau weiter. Die PSS Inden/Altdorf treffen hier auf die Schützen des SV Kamen.