Barmen: Overbacher Kirmes weckt den Lern-Spaß

Barmen: Overbacher Kirmes weckt den Lern-Spaß

Nicht nur die MINT-Fächer, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, standen im Mittelpunkt der Overbacher Kirmes.

Ganz nach dem diesjährigen Motto „Overbach international” konnten sich die Besucher der Kirmes über Fremdsprachen wie Latein, Englisch, Französisch und Spanisch sowie über die verschiedenen Kulturen informieren.

An zahlreichen Ständen gab es deshalb nicht nur Informationen, sondern auch kulinarische Besonderheiten. Die Besucher probierten Speisen aus längst vergangenen Zeiten, wie zum Beispiel Brot und Kräuterkäse nach dem Rezept der alten Römer. Auch andere Nationen waren kulinarisch vertreten mit französischen Crêpes und Marzipankuchen oder amerikanischen Hotdogs.


Nach einem besinnlichen Gottesdienst am Morgen und ersten Grußworten von Schulleiter Heinz Lingen herrschte bereits am Mittag ein buntes Treiben auf dem Gelände des Hauses. Eltern, Geschwister und Freunde der Schüler, aber auch Ehemalige, interessierte Grundschuleltern oder Gäste, die das Fest allein wegen der guten Stimmung besuchten, hatten den Weg nach Barmen gefunden.

Neben Spiel und Spaß auf dem Karussell, in der Geisterbahn oder bei der Talentshow, ging es auf dem Lernfest aber auch um das Vermitteln von Freude am Lernen. Dem Motto folgend begleitete ein kleines Projektorchester aus Schülern und Lehrern des Hauses Overbach und des Bernardinuscollege in Heerlen die Eröffnung des Berufsparcours und der MINT-Meile.

Thomas Rachel, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, lobte die Verbindung geistiger Orientierung mit mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Wissenschaften. „Die Mathematik ist das wichtigste Symbolsystem zum Verständnis der Welt,” erläuterte der Bundestagsabgeordnete des Kreises Düren. In diesem Zusammenhang sprach er auch ein wichtiges politisches Anliegen an - junge Menschen zu „mündigen Bürgern, die die Welt verstehen”, zu erziehen. Um immer mehr Jugendlichen die Möglichkeit zu einer umfassenden Bildung zu geben, betonte er, dass in den nächsten Jahren rund 335.000 neue Studienplätze geschafft werden sollen.


Da sich die meisten Jugendlichen bereits während der Schulzeit fragen, welcher Beruf oder Studiengang für sie infrage kommt, konnten die Besucher in einem Berufsparcours an verschiedenen Stationen im Science College ihr Geschick und Interesse für verschiedene Berufsfelder testen.

Auch die MINT-Meile gab vielen Kindern die Möglichkeit, Experimente der Physik, Chemie, Astronomie und Technik auszuprobieren. So konnten die Jugendlichen Modelle zur Steuerungstechnik in der Industrie testen oder auf dem Astronomieturm Sonnenflecken durch Teleskope beobachten. Auch zur Ausstellung „Wissen-Technik-Arbeit” über die euregionale Wirtschaftsgeschichte waren die Besucher eingeladen.

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