Oktoberfest in Stetternich: Seit 20 Jahren weiß-blaue Tradition

Oktoberfest in Stetternich : Seit 20 Jahren weiß-blaue Tradition

Das Oktoberfest ist aus der Feiertradition im Jülicher Land nicht mehr wegzudenken. Vor 20 Jahren waren die KG Schanzeremmele einer der ersten Vereine, die ihr Festzelt blau und weiß schmückten.

Die Entscheidung für die bayrische Tradition fiel damals aus einem pragmatischen Grund. Der Präsident der KG, Ralf Müller, berichtete: „Wir bauen das Festzelt für unsere Herbstveranstaltungen und den Karnevalsbeginn auf. Da wollten wir das Zelt auch für andere Veranstaltungen nutzen.“

Gut gefülltes Festzelt

Die Tradition völlig adaptiert erschienen die Besucher fast vollständig in Dirndl oder Lederhosen. Ausgeschenkt wurde kein Kölsch, sondern bayrisches Gebräu, das Zelt war dekoriert mit der Rautenflagge des Freistaates Bayerns. Dazu passend spielte zu Anfang die Kapelle „Enzian“ aus Güsten für das Publikum im gut gefüllten Festzelt Titel wie „Mein Tiroler Land“ und „Böhmischer Traum“.

„Wir finden es total cool, dass wir für das Oktoberfest in allen Himmelsrichtungen spielen“, sagte Markus Brugger, der mit der „Brugger Buam“-Band die Sause musikalisch weiterführte. Mit ihrem eigenen „Elchsong“, bei dem die Besucher mit der Band auch immer wieder mit den Händen das Geweih nachahmten, nahm das Oktoberfest auch in puncto Stimmung an Fahrt auf. Auch auf Songs wie „Hulapalu“ oder „Fliegerlied“ folgten Applaus und Jubelrufe seitens der Zuschauer für die Partyband aus Bayern.

Auch der Fassanstich durfte nicht fehlen. Nach nur zwei Schlägen applaudierte das Publikum dem Vorsitzenden der KG Schanzeremmele, Boris Bueckem.

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