Jülich: NRW-Stiftung ehrt am Dienstag Förderverein „Festung Zitadelle Jülich“

Jülich : NRW-Stiftung ehrt am Dienstag Förderverein „Festung Zitadelle Jülich“

Zu einem Vortrag von Friedhelm Kamphausen über interessante Projekte der NRW-Stiftung aus der Region lädt der Förderverein „Festung Zitadelle Jülich“ am Dienstag ein ins Hotel Kaiserhof, Bahnhofstraße 5. Der Vortrag beginn um 20 Uhr im Anschluss an die Mitgliederversammlung an gleicher Stelle.

Zunächst dürfen sich der Förderverein und seine Mitglieder jedoch über eine Ehrung seitens der NRW-Stiftung freuen. Diese wird von nimmt Friedhelm Kamphausen vor, dem zuständigen Regionalbotschafter der Stiftung.

Die — wie sie kurz heißt — NRW-Stiftung wurde 1986 von der Landesregierung zum 40. Geburtstag des Landes gegründet. Sie unterstützt gemeinnützige Vereine, Verbände und ehrenamtlich arbeitende Gruppen, die sich in NRW für den Naturschutz sowie die Heimat- und Kulturpflege einsetzen. Im Naturschutz liegt ein Schwerpunkt im Erwerb schutzwürdiger Flächen, um gefährdeten Tieren und Pflanzen Lebensraum zu erhalten.

In der Heimat- und Kulturpflege gibt es ein breit gefächertes Engagement für kleinere und mittlere Baudenkmäler mit kultur-, sozial- und wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung. Daneben engagiert sich die NRW-Stiftung auch bei landesweit einmaligen Einrichtungen wie dem Deutschen Glasmalerei-Museum in Linnich.

Die finanzielle Basis der NRW-Stiftung sind neben dem Stiftungskapital vor allem Gelder von WestLotto. Hinzu kommen Mitgliedsbeiträge und Spenden, mit denen die Mitglieder des Fördervereins NRW-Stiftung die Ziele der Stiftung unterstützen. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung mehr als 260 Millionen Euro zur Unterstützung von über 3000 Projekten beigesteuert (Stand: Mai 2017). So profitierte auch der Förderverein bei der Sanierung der „Nördlichen Wachstube“ im Napoleonischen Brückenkopf von einer Förderung der NRW-Stiftung.

26 Regionalbotschafter

Für ihre erfolgreiche Arbeit setzt die Stiftung auf das ehrenamtliche Engagement der Bevölkerung. Der Förderverein NRW-Stiftung informiert seine Mitglieder regelmäßig mit der Zeitschrift „Die NRW-Stiftung“ über geförderte Projekte und über ihre Partner. Bei Besichtigungen und Ausflügen haben die Mitglieder zudem die Möglichkeit, das selbst zu erleben, was gefördert wird.

26 Regionalbotschafter stehen in den verschiedenen Regionen Nordrhein-Westfalens als Ansprechpartner für alle Stiftungs- und Fördervereinsthemen zur Verfügung. Damit sind sie die direkte Verbindung zu den dort lebenden Menschen und den in der Gegend ansässigen Projekten. Die regionale Anbindung ist ein wichtiger Teil des Regionalbotschafter-Konzeptes: Viel effektiver als vom Sitz der NRW-Stiftung in Düsseldorf können die Regionalbotschafter den Kontakt zu den Mitgliedern halten und sie aktiv in die Stiftungsarbeit einbinden.

Der Referent, Vermessungsassessor Dipl.-Ing. Friedhelm Kamp-hausen, ist der Regionalbotschafter für den Kreis Heinsberg und die nördliche Hälfte des Kreises Düren. Er ist nicht nur gebürtiger, sondern auch überzeugter Rheinländer. In der Region aufgewachsen und verwurzelt wohnt er seit seiner Geburt in einem kleinen Dorf, das ebenfals seinen Namen Kamphausen trägt.

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