Jülich: Neue Zimmer für Schmerzpatienten im St. Elisabeth-Krankenhaus

Jülich: Neue Zimmer für Schmerzpatienten im St. Elisabeth-Krankenhaus

Das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich bietet eine spezielle palliativmedizinische Betreuung an und damit eine aktive, ganzheitliche Behandlung von Patientinnen und Patienten mit einer voranschreitenden Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung.

In der Palliativmedizin steht die Linderung von Symptomen etwa Schmerzen, Übelkeit, Atemnot, Unruhezustände) im Vordergrund, wenn die Erkrankung nicht mehr auf die kurative Behandlung anspricht. „Wir möchten die Lebensqualität unserer Patienten in den letzten Tagen verbessern.

Nach ihrer Behandlung bei uns können sie entlassen werden, um die letzte Lebenszeit zu Hause zu verbringen, oder sie werden weiterhin optimal bei uns betreut“, sagt Dr. med. Rudolf Jegen, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich (Arzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin; spezielle Intensivmedizin, spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin, Notfallmedizin, Ärztliches Qualitätsmanagement, Psychotherapie).

Im Jülicher Krankenhaus werden die Patienten mit einer unheilbaren Krankheit von einem interdisziplinären Team betreut. Dazu gehören palliativmedizinisch weitergebildete Ärzte der Anästhesieabteilung sowie die Ärzte der Inneren Medizin und der Chirurgischen Abteilung, palliativmedizinisch weitergebildete Pflegekräfte, die Physiotherapeuten, Sozialarbeiter und die Seelsorge des St. Elisabeth-Krankenhauses, eine Psychologin und ehrenamtliche Hospizfachkräfte.

Zwei Zimmer konnten jetzt renoviert und gezielt auf die Bedürfnisse von palliativmedizinischen Patienten und deren Angehörigen abgestimmt, neu eingerichtet werden. Wichtiges Merkmal der Behandlung ist, dass die im Krankenhaus tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich eng mit den betreuenden Haus- und Fachärzten sowie den Angehörigen und Familien der Patienten abstimmen.

Die organisatorische Leitung übernimmt Dr. Rudolf Jegen in Zusammenarbeit mit dem Team.

Für weiterführende Informationen steht Ellen Mader unter Telefon 02461/620-2101 gerne zur Verfügung.