Jülich: Neue Schule für angehende Lehrer

Jülich: Neue Schule für angehende Lehrer

„Es geht nicht mehr“, hatte Heinz Derichs, Direktor des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung Jülich (ZfsL), in einem Brief an die Bezirksregierung Ende 2012 geschrieben. Die Zustände in den Räumen an der Kurfürstenstraße waren unhaltbar geworden.

Über 400 Referendarinnen und Referendare drängten sich auf 700 Quadratmetern zusammen, um sich auf ihre künftige Betätigung an Schulen vorzubereiten. Endlich begann aber die Suche nach einem neuen Domizil. Im Gebäude der Telekom an der Bastionsstraße wurde man fündig.

Im Februar 2013 wurde die erste Etage nach umfangreichen Umbaumaßnahmen bezogen. Inzwischen ist das komplette ZfsL dort untergebracht. Auf 1500 Quadratmetern in Licht durchfluteten Räumen mit guter Ausstattung sind endlich beste Voraussetzungen für eine adäquate Lehrerausbildung gegeben. Natürlich liefert eine solche Verbesserung einen guten Grund zum Feiern. So hieß Heinz Derichs zahlreiche Kollegen auch aus anderen Zentren und von der Bezirksregierung willkommen.

„Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende“, zitierte er einen griechischen Philosophen. „Wir können stolz sein auf das, was hier geleistet wurde. Es steht für Veränderung und Weiterentwicklung“, meinte er weiter und dankte allen, die sich für diese Unternehmung stark gemacht haben.

Auch Angelika Steck-Lüschow von der Bezirksregierung Köln betonte, dass ein Umzug dringend notwendig war. Trotz der ungünstigen Raumverhältnisse habe sie aber dennoch bei ihren Antrittsbesuch in der Kurfürstenstraße vor einigen Jahren sofort erkannt, dass dort ein guter Geist herrschte. Sie sicherte dem ZfsL weiterhin die Unterstützung der Bezirksregierung zu. Sie regte an auch, dass das Zentrum nun auch im Online-„Lexikon“ Wikipedia unter Jülich erwähnt werden müsse.

Zufrieden mit dem Erreichten war auch Bürgermeister Heinrich Stommel, der die Werbetrommel für seine Stadt rührte. Es war eine fröhliche kleine Einweihungsfeier, die von der Houseband musikalisch umrahmt und darüber hinaus durch einen witzigen Beitrag von Frajo Ligmann aufgelockert wurde.

(Kr.)