Generationen-Treffpunkt „Mahlzeit“: Neue Nahrung für Leib und Seele

Generationen-Treffpunkt „Mahlzeit“ : Neue Nahrung für Leib und Seele

Der Generationen-Treffpunkt „Mahlzeit“ geht in der Alten Schule Rödingen an den Start. Auftakt für das Projekt ist am Dienstag. Damit fehlende Mobilität kein Problem ist, werden für Interessenten Fahrdienste angeboten.

„Mahlzeit“ ist das Projekt überschrieben, das „Nahrung für Leib und Seele“ bietet. „Es ist ein erster Baustein von dem, was wir uns vorstellen könnten.“ Das sagt Martina Braun, die im Bürgerverein „Unsere Alte Schule“ Rödingen Hauswartin und Kassiererin und gleichzeitig „Mädchen für alles“ ist. Im Dreierteam mit der Vorsitzenden Maria Hintzen-Muckel und Sylvia Karger, Gemeindesozialarbeiterin der Caritas in der Region Düren-Jülich, entwickelte sich die Idee zu dieser Maßnahme im Rahmen des Großprojekts „Generationen-Treffpunkt“ in der Alten Schule.

Projektträgerin ist die „Gemeinschaft der Gemeinden“ (GdG), also die katholische Pfarrgemeinde über Mittel der Bistumsaktion „Kirche am Ort“. Kooperationspartner sind Bürgerverein und Caritas. Im „paritätischen Team“ vertritt Gemeindereferent Alexander Tetzlaff die GdG. Die erste „Mahlzeit“ geht am kommenden Dienstag, 20. August, um 11 Uhr in zwei Räumen des ehemaligen Neubaus der Alten Schule an den Start. In einem Raum informiert die Polizei zum aktuellen Thema „Enkeltrick und falsche Polizisten“, im anderen wird der Tisch für die gemeinsame Mahlzeit gedeckt. Diese wird im Alten- und Pflegezentrum „Heilige Familie“ der Caritas in Hasselsweiler zubereitet. Am jeweils zweiten Dienstag werden weitere Mahlzeiten mit interessanten thematischen Schwerpunkten angeboten, die grob nach dem „Caritas-Frühstück ab 55“ aufgebaut sind.

„Es ist eine Herzenssache“, meint Martina Braun. „Viele Menschen sitzen mittags alleine am Tisch und versuchen, in gemütlicher Atmosphäre ihr Essen einzunehmen“. Aber „gemeinsam schmeckt‘s besser“, wie es auch im Projektlogo heißt. „Es ist ein Angebot für alle, Alt und Jung, Alt- und Neubürger, sehr gerne auch über die Dorfgrenzen hinweg“, betont Maria Hintzen-Muckel. Fehlende Mobilität darf kein Hinderungsgrund sein. Deshalb werden Fahrdienste angeboten. Wer eine Fahrgelegenheit bietet oder sie in Anspruch nehmen möchte, möge das bei der verbindlichen Anmeldung im Rödinger Pfarrbüro, jeweils bis freitags vor der „Mahlzeit“, angeben. Inklusive Mahlzeit kostet die Teilnahme 5 Euro.

Auf den gelungenen Mix in der Themenauswahl legte das Team Wert. So zählen auch Angebote zum Selbermachen dazu, wie „Adventskränze gestern und heute, ein Licht für zu Hause“ im Dezember. Nach Projektstart werden zudem die Themenwünsche der Teilnehmer abgefragt. Ein Miteinander mit anderen Veranstaltern von Generationenprojekten ist den Mitstreitern wichtig, wie Maria Hintzen-Muckel unterstreicht. So ist die „Mahlzeit“ in der Alten Schule eine Ergänzung zum bereits bestehenden Angebot für Senioren und Kinder im „Katholischen Zentrum für Familien“ in der Rödinger Kita St. Kornelius.

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