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Gevelsdorf: Mutterkuhhaltung: Nur wenige Betriebe pflegen „Familienidyll“

Kostenpflichtiger Inhalt: Gevelsdorf : Mutterkuhhaltung: Nur wenige Betriebe pflegen „Familienidyll“

Auf großflächigen Weiden zweier Landwirte in der Gemeinde Titz laufen Kälber neben ihren Müttern in der Herde und werden von ihnen gesäugt. Nachts und im Winter stehen sie zusammen im Stall. Die Befruchtung erfolgt auf natürlichem Wege durch den Bullen. Sechs bis elf Monate lang werden die Kuhmütter nicht gemolken, auf Milchaustauscher (Ersatzmilch für die Kälber) wird verzichtet.

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