Titz: Munteres Strandvergnügen mitten in Titz

Titz: Munteres Strandvergnügen mitten in Titz

Dank der erfolgreichen Zusammenarbeit von Gemeinde Titz, Kreissportbund (KSB) und „Förderverein Hallenbad Titz” (FHT) ist das Bad am 24. September 2004 feierlich wiedereröffnet worden. Zum fünfjährigen Jubiläum präsentiert der Förderverein seine Außenanlage, die „nach zwei Jahren endlich fertig ist”.

Vorsitzender Clemens Roßbach und sein Vize Stefan Lubberich geben sofort zu, sich „etwas verschätzt zu haben”, sollte der Beachvolleyballplatz eigentlich doch schon vor geraumer Zeit seiner Bestimmung übergeben worden sein.

Da ausschließlich Ehrenamtler am Werke sind, habe das Projekt „viel Zeit gekostet, aber auch viel Geld eingespart”, so Lubberich. Zudem ist es „ein ordentliches Stück größer geworden als wir gedacht haben”, mit einem Unterstand und einer 300 Quadratmeter großen Pflastersteineinfassung. Die nötigen Steine wurden mühsam aus dem Umsiedlungsort Otzenrath nach Titz transportiert.

Der FHT suchte mit seinen Vertragspartnern das Gespräch zum Thema „Konjunkturpaket II”, das gewissen Rahmenbedingungen unterliegt. So sollen Gelder „zur Förderung und zum Erhalt kommunaler und sportlicher Einrichtungen und für energiesparende Maßnahmen” fließen. Laut Gemeinderatsbeschluss sollen Zuschüsse von 20.000 Euro gewährleistet werden, Bestandteil des Beschlusses ist eine vorzeitige Vertragsverlängerung bis 2020.

„Unser Wohl und Wehe hängt davon ab”, sind sich die Vorsitzenden einig. Der Vertrag würde sonst in fünf Jahren auslaufen. Priorität hat die Dachisolierung, die noch im Sommer über die Bühne gehen soll. Zudem ist der Austausch der Beleuchtungstechnik und der Lüftungsanlage geplant. Zwischen 50.000 und 70.000 Euro müssen investiert werden.

Der bestehende Vertrag soll den aktuellen Verhältnissen angepasst werden. Vertragsbestandteil ist beispielsweise bisher, das Bad in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Künftig ginge es hier um den Erhalt.

Roßbach und Lubberich zeigen sich sehr zuversichtlich, laufen die Gespräche doch „in bewährtem Dreiklang”. Nach den Ferien rechnet man mit dem Abschluss. Seit letztem Jahr verfügt der Förderverein über ein Blockheizkraftwerk, das „den Eigenbedarf an Strom ziemlich präzise deckt”. Nach langer Suche entdeckte man das begehrte Stück für 12.000 Euro inklusive Einbau im Internet.

„Wir sparen 3000 Euro jährlich, eher mehr als weniger. In drei bis vier Jahren haben wir es raus”, rechnet Lubberich vor.

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