Müntz: Müntzer Sebastianus-Schützen komplettieren ihre Spitze

Müntz: Müntzer Sebastianus-Schützen komplettieren ihre Spitze

Mit einem Gottesdienst begann für die Müntzer St.-Sebastianus-Schützen der Patronatstag. Bei der anschließenden Jahreshauptversammlung standen in diesem Jahr die Vorstands-Neuwahlen im Vordergrund. Als amtierender Brudermeister hatte Johannes Hintzen Bereitschaft signalisiert, erneut anzutreten und so wurde er einstimmig für weitere drei Jahre im Amt bestätigt.

Aus Altersgründen stellte der langjährige stellvertretende Brudermeister und Ehrenmitglied Michael Cremers sein Amt zur Verfügung. Versammlungsleiter Goebbels benannte Marcus Moll als möglichen Nachfolger. Die Versammlung wählte ihn einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden. Auch Geschäftsführerin Käthi Hintzen-Vaehsen hatte im Vorfeld ihre Bereitschaft zur erneuten Kandidatur erklärt. Sie hatte im letzten Jahr den Posten übernommen und wurde ebenfalls einstimmig wiedergewählt.

Für die Besetzung des seit letztem Jahr vakanten Postens des stellvertretenden Geschäftsführers waren im Vorfeld der Versammlung keine möglichen Kandidaten benannt worden. So war Martin Goebbels sichtlich überrascht, als der Versammlungsleiter ihn in Absprache mit Brudermeister Hintzen der Versammlung vorschlug. Auch diese Wahl wurde mit einem einstimmigem Votum entschieden.

Kassierer Franz-Werner Thoma und sein Stellvertreter Markus Nobis bleiben als eingespieltes Team auch weiterhin die Wächter der Finanzen der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft.

Wehmut kam auf, als Diana Tollhausen nach neun Jahren Amtszeit über ihre Gründe ihrer Entscheidung berichtete, nicht mehr als Jungschützenmeisterin anzutreten. Die Jungschützengruppe hatte sich im Vorfeld einvernehmlich auf Sabine Pelzer als neue Jungschützenmeisterin geeinigt, welche einstimmig von der Versammlung bestätigt wurde.

Lob vom Brudermeister

Diana Tollhausen bekam vom Brudermeister hohes Lob, Dank und Anerkennung für die, neben dem Fahnenschwenken, vielen Jahre der Nachwuchsbetreuung, welche “oft viel Ausdauer im Umgang mit den Kindern, im Zeitalter einer teilweisen Überflutung an möglichen Freizeitaktivitäten, abverlangt“.

Den neu gewählten Vorstandsmitgliedern sprach Hintzen seine Glückwünsche aus. Er forderte die Neugewählten auf, „nicht zu versuchen, den Vorgänger zu kopieren, sondern mit der eigenen Identität, die bisherige Vorstandsarbeit in sachlicher Auseinandersetzung im Sinne der Bruderschaft fortzuführen“.