TTC Indeland Jülich: Mit wenig Hoffnung auf die letzte Dienstreise

TTC Indeland Jülich : Mit wenig Hoffnung auf die letzte Dienstreise

Die letzte Dienstreise der Saison steht an. Der TTC Indeland Jülich tritt am Sonntag in der Tischtennis-Bundesliga beim 1. FC Saarbrücken TT (15 Uhr) an. Und auch in diesem Auswärtsspiel sind die Rollen klar verteilt.

Die Gastgeber haben sich bereits für das Play-off qualifiziert, das die Top vier der Tabelle spielen, die Jülicher haben die bisherigen 18 Partien allesamt verloren. Da verbietet sich für die Herzogstädter jegliche Form von Optimismus. Saarbrückens Trainer Slobodan Grujic könnte es sich wahrscheinlich sogar leisten, eine seiner Stammkräfte – beispielsweise seinen Top-Mann Patrick Franziska – zu schonen. Die Gefahr, das Match gegen Jülich zu verlieren, wäre äußerst gering. Da Saarbrücken am letzten Spieltag mit einem Erfolg beim aktuell Drittplatzierten noch einen Platz in der Rangliste klettern kann, werden die Gastgeber wohl kaum ein Risiko eingehen. Dennoch wollen die Jülicher in dieser Saison noch ein Spiel gewinnen. Aber da sind die Aussichten am letzten Termin (17. März) besser, wenn sich der Post SV Mühlhausen in der Nordhalle vorstellt. „Wir werden bis zum Schluss versuchen, ein Spiel zu gewinnen“, sagt Trainer Miro Broda. „Eine Saison ganz ohne Sieg zu beenden, wäre schlimm.“ So werden die Herzogstädter auch schon am Samstagnachmittag nach Saarbrücken fahren.

Das alles hat allerdings keinen Einfluss darauf, ob Jülich in der kommenden Saison Erstligist ist oder nicht. Denn obwohl sich die Klubs der Bundesliga darauf geeinigt haben, vor ihrer Versammlung am kommenden Dienstag keinen Wasserstandsbericht herauszugeben, ist durchgesickert, dass kein Zweitligist die Lizenz für die TTBL beantragt hat. Der TTC bleibt also definitiv Bundesligist. Eine offizielle Mitteilung ist für den kommenden Mittwoch angekündigt.

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