Jülich: Mit viel Pfeffer neue Songs arrangiert

Jülich: Mit viel Pfeffer neue Songs arrangiert

Bevor sich nach der langen Sommerpause erste „Entzugserscheinungen” bemerkbar machen konnten, hat die Mary-Castle-Jazzband im Jülicher Franziskanerkeller wieder so richtig losgelegt.

Die sechs routinierten Jazzmusiker warteten unter anderen mit einer Premiere auf. Erstmalig stellen sie Auszüge aus ihrer neuen CD der Öffentlichkeit vor, die in einigen Wochen erscheinen wird.

Über den Titel ihres dritten Albums sind sie sich noch nicht ganz einig und schwanken zwischen „Zwischendurch” oder „ Listen”. Der Inhalt besteht aus schönen, seltenen, alten Titeln wie „Lonesome Road”oder „Going Home”.

Alle Stücke sind mit sehr viel Pep auf die ureigene Art der Band arrangiert und leben vom ihrem lebendigen und begeisternden Sound. Sie bleiben auch weiterhin ihrer Linie treu und warten mit traditionellem, englischem Dixieland der 50er und 60er Jahre im Stil eines Chris Barber auf.

Alle sechs Herren, die größtenteils im Kölner Stadtteil Marienburg zu Hause sind, verstehen sich als Amatuer-Musiker mit professionellem Anspruch, die ihre Musik wesentlich ernster nehmen als sich selbst. Beim Jülicher Jazzclub sind sie gern gesehene Gäste. Mittlerweile finden sie hier eine stattliche Fangemeinde vor, die sich freut, wenn die Erkennungsmelodie „Good Time Swing” ertönt.

Die Kölner Band trat in folgender Formation im Franziskanerkeller auf: Rolf Kannen, (Trompete/Kornett), Elmar Klaesener (Clarinette/Saxophon), Reinhold Wagner (Posaune), Klaus Diemer (Banjo/Gitarre), Christian Kassühlke (Bass) und Walter Bungard (Schlagzeug).