Herbstkonzert des MGV Linnich : Chorgesang mit Leidenschaft vorgetragen

Das Herbstkonzert des Linnicher Männergesangvereins war wahrer Publikumsmagnet reichhaltigen Programm bot der MGV Linnich seinen vielen Gästen einen unbeschwerten Musikgenuss.

Ein Jahr Probenarbeit, ein gefälliges, vielseitiges Programm, ein Gast-Chor und Solisten waren das Rezept für den Linnicher Männergesangverein, um die ehrwürdige Pfarrkirche St. Martinus gut zu füllen.

Dem erwartungsfrohen Publikum wurde eine bunte Musik Mischung geboten, die bestens ankam. Als Sprecher fungierte der Vorsitzende des Vereins, Gerrit Meures, der Begrüßungsworte sprach und charmant anmoderierte.

Unter der temperamentvollen Leitung von Maria Mironova wuchs der Chor geradezu über sich hinaus und bot mit kräftigen Männerstimmen bekannte Melodien, die von Udo Jürgens Songs „Griechischer Wein“ und „Ich war noch niemals in New York“ über „Spiel noch einmal für mich, Habanero“ und „Dat Wasser vun Kölle“ (Solist: Franz Gerads) bis zu dem feierlichen „Halleluja“ von Cohen reichten.

Im zweiten Teil des Abends ging es über Oper und Musical zu Popsong und der Hymne „Tage wie diese“ von den Toten Hosen.

Es war ein durchaus gefälliges Programm mit Ohrwürmern, bei denen im Publikum kräftig mit gesummt wurde Die Beträge wurden teilweise von Diana Jianu gekonnt und mit viel Schwung am Klavier begleitet.

Beim Playback vom Band waren einige technische Tücken zu überwinden.

Dirigentin Maria Mironova hatte die Sänger perfekt im Griff, und der Zuhörer beobachtete, mit welcher Freude und Hingabe sich die Sänger ihrer Chorarbeit widmeten.

„Pro Musica“ aus Titz war der geladene Gast-Chor. Die Sängerinnen und Sänger boten weltliche Lieder und Beiträge, die in der Gottesdienstgestaltung beheimatet sind. Die zarten, wohlklingenden Frauenstimmen, die sonore Unterstützung von einem Sänger fanden, kontrastierten stark mit dem Männerchor. Sie hatten es bei der Akustik des vollbesetzten Raumes schwer, das erforderliche Volumen zu erreichen. Chorleiterin Elena Kelzenberg begleitete temperamentvoll am Klavier.

Einen solistischen Beitrag bot A. Christina Kleinlosen, die mit bekannten Ohrwürmern wie „Feelings“ und „When I´m 64“ mit dem typisch warmen, klangvollen Ton des Saxophons den Kirchenraum füllte. Ihre kompetente Begleiterin war Diana Jianu am Klavier.

Das Rezept ging auf. Lieder, die das Publikum gerne hörte, die gekonnt und mit Leidenschaft für den Chorgesang präsentiert wurden, lassen auch heute noch das Publikum strömen und große Kirchenräume füllen. Ein gemeinsam gesungenes „Kommt zusammen“ und ein Riesenapplaus beschlossen ein gelungenes Konzert.

(hivi)
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