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Ensemble Dyvyna: Meisterliche Klänge für den guten Zweck

Ensemble Dyvyna : Meisterliche Klänge für den guten Zweck

Hochkarätige Musik wird am Freitag im Brückenkopfpark zu hören sein: Das ukrainische Ensemble Dyvyna spielt auf der Rosengartenbühne.

Musik für den guten Zweck: Das Volksmusik-Ensemble Dyvyna spielt am Freitag, 17. Juni, um 17 Uhr ein Benefizkonzert im Brückenkopfpark Jülich, Rosengartenbühne. Der Spendenerlös der Veranstaltung geht an Casa Providentai und das Fides-Zentrum, zwei Einrichtungen in Moldawien, die seit dem Anfang des Krieges in der Ukraine mehr als 500 Geflüchtete aufgenommen haben.

Das Ensemble Dyvyna wurde 1998 an der Nationalen Universität Donezk gegründet. Zu seinem Repertoire gehören ukrainische Volkslieder verschiedener Genres, die die Sängerinnen bei ethnographischen Expeditionen in der Ukraine kennengelernt haben. Aufgrund der russischen Aggression im Jahr 2014 war das Ensemble gezwungen, Donezk zu verlassen und seine Arbeit in Kiew fortzuführen, wobei es hauptsächlich Volkslieder aus dem Donbass interpretierte. Nach der Invasion Russlands in der Ukraine im Februar 2022 fanden sich die drei Sängerinnen Yulia Kulinenko, Christina Kramer und Svitlana Medvedeva in Deutschland wieder und singen nun in Jülich die ukrainischen Volkslieder, organisieren Gesangs-Workshops für Kinder und Erwachsene und informieren über den Krieg Russlands gegen die Ukraine.

Die Pianistin und Sängerin Svitlana Bahmetova stammt aus Brovary, einer Stadt in der Nähe von Kiew. Sie studierte an der „National Academy of Music of Ukraine" und unterrichtete Gesang an einer Musikschule. Das musikalische Talent hat sie an ihre Tochter Viola weitergegeben, die sich dem Klavierspiel widmet. Sie fanden Zuflucht vor dem Krieg in Jülich-Broich. Beide werden ukrainische Volkslieder und Werke ukrainischer Komponisten darbieten.

Die Pianistin Olesja Zaklikivska stammt aus Charkiw/Ukraine. Sie absolvierte den Studiengang Klavier an der Charkiw University of Arts und war bereits während ihres Studiums Preisträgerin vieler internationaler Klavierwettbewerbe. 2007 machte sie ihren Abschluss an der Universität und arbeitete bis zum Beginn des Krieges und ihrer Flucht als Klavierlehrerin.

(red)