Aldenhoven: Martinus-Aktion unterstützt Lebenshilfe in Namibia

Aldenhoven: Martinus-Aktion unterstützt Lebenshilfe in Namibia

Das Aktionswochenende mit der diesjährige Aldenhovener Martinus-Aktion am Samstag und Sonntag, 9. und 10. November, steht unter dem Leitwort „Schritt für Schritt — Side by Side“ und ist auf die Frühförderung von Kindern mit Behinderungen in Early Intervention Centre in Namibia ausgerichtet.

Bei dieser Institution für mehr Lebensqualität und Selbständigkeit handelt es sich um eine Einrichtung, die von der deutschen Kinderkrankenschwester und Heilpädagogin Sandra Hollweg und der österreichischen Krankenschwester Anita Geier (Schwerpunkt Neurologie) geleitet wird. Das neue Zentrum liegt im Township Katutura, dem Armenviertel Windhoeks in Namibia.

Mit ihrer Arbeit hat Sandra Hollweg, die aus Stadtlohn stammt und das Zentrum im März 2013 gründete, farbige Familien und vor allem deren Kinder im Blickpunkt. Es sind Kinder mit und ohne Behinderungen, die an der Armutsgrenze leben und zum Teil auch HIV-infiziert sind. Der Förderansatz der Einrichtung orientiert sich an der ganzheitlichen Entwicklung mit Hilfe zur Selbsthilfe in den täglichen Lebenssituationen.

„Side by Side — Seite an Seite“: Unter diesem Motto möchte die Martinus-Aktion mit ihrem Projekt 2013 die Arbeit des Early Intervention Centre und seine Ziele unterstützen.

Um die Nachhaltigkeit, die Hilfe zur Selbsthilfe und auch die Ausweitung des Projektes zu gewährleisten, bedarf es aber auch dringend der Ausbildung und Einarbeitung einheimischer Mitarbeiter. Auch an dieser Aufgabe wird sich die Aldenhovener Martinus-Aktion unterstützend beteiligen.

(zts)
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