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Alleinunfall auf B57: Vom Fahrer fehlte jede Spur

Alleinunfall auf B57 : Vom Fahrer fehlte jede Spur

Bei einem Alleinunfall auf der Bundesstraße 57 bei Linnich ist am Dienstag ein Autofahrer schwer verletzt worden. Kurios: Er konnte zunächst nicht an der Unfallstelle angetroffen werden.

Gegen 21.45 Uhr bemerkte ein Autofahrer ein beschädigtes Auto an der Bundesstraße 57, berichtet die Polizei. Der Mann hielt an, konnte jedoch keinen Fahrer antreffen. Daraufhin verständigte er die Polizei.

Im Verlauf der Unfallaufnahme erschien der Fahrer des offensichtlich verunfallten Wagens dann plötzlich – zusammen mit dem Halter.

Gegenüber der Polizei gab der 45-Jährige an, dass er, da er kein Mobiltelefon dabei gehabt habe, nach dem Unfall nach Linnich gegangen sei, um den Halter des Wagens um Hilfe zu bitten. Zum Hergang erklärter er, dass er bei seiner Fahrt von Hückelhoven-Baal in Richtung Körrenzig kurz unkonzentriert gewesen und in der Folge nach links von der Fahrbahn abgekommen sei.

„Hinweise auf vorangegangenen Alkohol- oder Drogenkonsum ergaben sich bei dem 45-jährigen Mann aus Linnich nicht“, heißt es im Polizeibericht. Da der Linnicher über Schmerzen klagte, wurde ein Rettungswagen zur Unfallstelle gerufen, der ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus brachte. An dem Fahrzeug entstand ein Schaden von etwa 3500 Euro.

(red/pol)