Linnich: Kunsthandwerkermarkt auf der Ederener Runde

Kunsthandwerkermarkt auf der Ederner Runde : 50 Aussteller machen entlang der Wanderstrecke mit

Die Ederner Runde erfreut sich seit ihrer Fertigstellung vor sechs Jahren großer Beliebtheit sowohl in der Ortschaft als auch bei den Besuchern.

Auf rund vier Kilometern Länge kann man auf dem Wanderweg die Ausblicke in die Landschaft genießen, einen der zahlreichen Rastplätze nutzen und durch gute Weganschlüsse auch schnell zurück in den Ort gelangen. Dank umfangreicher Unterstützung für den Verein „Interessengemeinschaft Ederener Runde“ durch die Linnicher Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker, die Aachener Bank und das Heimatministerium, aber auch durch private Spenden, ehrenamtliche Arbeit und die Unterstützung ortsansässiger Firmen konnte das Projekt schnell verwirklicht werden. Mehrere Preise im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ und eine rege Nutzung des Weges bestätigen das Konzept. Zum zweiten Mal hat nun der Kunsthandwerkermarkt entlang des Wanderweges stattgefunden und diesmal haben über 50 Aussteller aus Handwerk, Kunst und Gewerbe ihre Waren einem interessierten Publikum präsentiert.

„Wir freuen uns, dass so viele Aussteller gekommen sind und wir bei bestem Wetter zahlreiche Gäste hier begrüßen können“ berichtet zufrieden Heinz-Willi Spelthann von der Interessengemeinschaft. Viele Aussteller kamen aus der näheren Umgebung und neben Gemälden, Fotocollagen, Zeichnungen und Plastiken für die Kunstinteressierten gab es auch ein Historisches Karussell und eine Bällewiese für die Kleinsten, bei der die Kinder die Bälle nach dem Spielen sogar mit nach Hause nehmen durften. In der rollenden Waldschule der Kreisjägerschaft Düren konnte man sich über die Forstwirtschaft informieren und an einer Bienenwiese viel über das Imkern lernen. Es gab auch eine Greifvogelvorführung, man konnte vor Ort angebautes Obst und Gemüse erwerben und für die Kinder gab es verschiedene Basteltätigkeiten und Kinderschminken. Schunck-Zenker übte sich bei ihrem Besuch am Spinnrad von Claudia Pirsch, die an dem neu errichteten Steinzeithaus vor Ort geschorene Schafswolle zu Garn verarbeitete. Nach ihrer Begrüßungsrede hatte die Linnicher Bürgermeisterin sich morgens auch am Baggerwettbewerb für Kinder beteiligt, bei dem man seine Geschicklichkeit mit einem großen Schaufelbagger unter Beweis stellen konnte.

(bw)
Mehr von Aachener Nachrichten