Linnich: Die Beigeordnetenwahl soll im Juni erfolgen

Stadt Linnich : Die Beigeordnetenwahl soll im Juni erfolgen

Der Linnicher Finanz- und Personalausschuss übernimmt Auswahl des neuen Beigeordneten komplett in Eigenregie. Der Zeitplan für das Auswahlverfahren steht.

Der Linnicher Finanz- und Personalausschuss wird in kompletter Eigenregie die wichtigste Personalentscheidung des Jahres im Verwaltungsbereich vorbereiten. Ohne eine Auswahlkommission vorzuschalten wird der Fachausschuss die Vorarbeit zur Wahl des oder der Beigeordneten leisten. Die endgültige Entscheidung über die Nachfolge von Amtsinhaber Hans-Josef Corsten wird der Stadtrat in einer Sondersitzung im Juni fällen.

Einstimmig fiel das Votum zu dieser Vorgehensweise in der Sitzung des Finanz- und Personalausschusses aus. Damit sieht der Fahrplan zur Neubesetzung des/der höchsten Wahlbeamten/in in der Linnicher Verwaltung folgendermaßen aus: Bis zum 24. März können an der Stelle Interessierte ihren Hut in den Ring werfen und ihre Bewerbung um das Beigeordnetenamt einreichen. In einer Sondersitzung, die für den 9. April angesetzt ist, wird der Finanz- und Personalausschuss die Bewerbungen sichten und eine Vorauswahl treffen. Falls erforderlich entscheidet der Ausschuss auch darüber, ob das Bewerbungsportal noch einmal eröffnet und die Bewerbungsfrist verlängert wird.

Seine Vorauswahl an Bewerbern/innen wird der Finanz- und Personalausschuss dem Stadtrat vorlegen, dem sich die potentiellen Corsten-Nachfolger in einer Sondersitzung des Rates am 28. Mai vorstellen werden. Die Fraktionen werden sich intern ihre Meinung zu den und über die Bewerber/innen bilden, bevor sie schließlich in der Ratssondersitzung im Juni die endgültige Wahl treffen.

Ausgeschrieben wurde die Stelle des Beigeordneten im Übrigen in allen Nachbarkreisen sowie darüber hinaus in den Kreisen Viersen, Neuss, Mönchengladbach und Düsseldorf. Zudem wurde die Stelle über die Plattform Stellenmarkt.nrw.de ausgeschrieben.

An Qualifikationen werden von dem Bewerber beziehungsweise der Bewerberin ein abgeschlossenes „und für die Wahrnehmung der Aufgabe geeignetes Studium an einer Universität, einer Technischen Hochschule oder einer anderen gleichstehenden Hochschule“ erwartet. Ideal wäre aus Linnicher Sicht ein Abschluss in Verwaltungswissenschaften, Wirtschaftsgeographie, der Raumplanung oder ähnliches, das zum allgemeinen oder technischen höheren Verwaltungsdienst befähigt.

(ojo)
Mehr von Aachener Nachrichten