Jülich: Leonardos Einflüsse in der Herzogstadt Jülich

Jülich: Leonardos Einflüsse in der Herzogstadt Jülich

Leonardo da Vinci ist vor allem als Maler und durch seine großartigen Erfindungen bekannt. Wenige kennen ihn jedoch als Architekten sowie seinen Einfluss in Italien, der bis auf den „Renaissancestil an Maas und Niederrhein” ausstrahlt. Diesen Schwerpunktthemen widmet sich die vom Förderverein Festung Zitadelle zusammengestellte Ausstellung im Pulvermagazin des Brückenkopf-Parks.

Der Architekt Leonardo da Vinci ( Vinci 1452 + Anchiano 1519) - sein Weg führte von Mailand über Florenz nach Rom. Er entwarf Schlösser, Kirchen und Kapellen. Befestigungstechnik war ebenfalls ein wichtiges Thema der Zeit, wie auch die renaissancezeitliche „Idealstadt”, die die höchsten Anforderungen an Verteidigungsfähigkeit, urbane Erschließung und architektonische Ästhetik erfüllen musste.

Es ist nicht überliefert, ob Alessandro Pasqualini ( Bologna 1493 + Bielefeld 1559) den großen Meister - wie vermutlich auch Raffael und Michelangelo - während Leonardos Aufenthalt in Rom in den Jahren 1513 bis 1515 traf. Doch seine Architekturstudien wird er noch in Erinnerung gehabt haben, als er sich ab 1532 in den Niederlanden als Festungsbaumeister und Architekt einen Namen machte und 1548 mit dem Aufbau von „Stadt und Schloss Jülich” begann - seinem Lebenswerk und in der Ausstellung das Schwerpunktthema der „Renaissance am Niederrhein”.

Mehr von Aachener Nachrichten