LAG Rheinisches Revier kürt beste Fotos von Lieblingsorten der Region

Wettbewerb und Ausstellung : Hobby-Fotografen fangen ihre Lieblingsorte ein

Die besten 20 Fotografien aus dem Wettbewerb „Lieblingsorte“ der LAG Rheinisches Revier sind aktuell im Neuen Rathaus in Jülich ausgestellt. Sie zeigen die prägnanten Orte der Region aus den verschiedensten Blickwinkeln.

Jeder hat ihn, diesen einen Ort, an den man gerne zurückkehrt, der bezeichnend ist für die heimische Landschaft oder der immer wieder schöne Erinnerungen weckt. Ihre ganz persönlichen Lieblingsorte haben Hobby-Fotografen aus der Region für einen Wettbewerb der LAG Rheinisches Revier festgehalten. Die Arbeitsgruppe ist Teil der LEADER-Region „Rheinisches Revier zwischen Inde und Rur“, die Merzenich, Langerwehe, Inden, Aldenhoven, Linnich, Titz, Jülich, Niederzier sowie die nördlichen Teile von Eschweiler umfasst. Die zehn schönsten Schnappschüsse aus diesen Kommunen wurden nun prämiert und die besten 20 sind aktuell in einer Ausstellung im Neuen Rathaus in Jülich zu sehen.

Eine fünfköpfige Jury hatte im Vorfeld die Arbeiten bewertet. Als Sieger ging Uwe Horstmann aus Schophoven mit seiner Aufnahme des Absetzers 754 im Tagebau Inden hervor. Der 51-Jährige Hobby-Fotograf fährt jeden Tag an der Abbruchkante vorbei. Die ganz besondere neblige Atmosphäre bei Sonnenuntergang, die auf dem Gewinnerbild zu sehen ist, war dann ein Glücksgriff. Belichtet hat er die Aufnahme trotz dunkler Lichtverhältnisse nur ein bis zwei Sekunden, denn die Bewegung der großen Maschine, die mit ihren Lichtern gut zu erkennen ist, würde sonst für verschwommene Stellen sorgen. „Ich finde das Motiv sehr prägnant für diese Gegend, wir sind eben Tagebauregion“, sagt Horstmann. Die Organisatoren sahen das wohl ähnlich, denn als Preis für alle Teilnehmer wurde eine Fotoexkursion in den Tagebau Inden vergeben. Für Horstmann eine gute Gelegenheit seinen Lieblingsplatz einmal ganz aus der Nähe zu erkunden.

Als ersten Preis erhielt Horstmann außerdem einen Gutschein für einen professionellen Fotoworkshop mit dem Dürener Fotografen Martin Seraphin, der auch in der Jury saß. Den zweiten Platz belegte Heinz Willi Thielen, der die Indeauen in Eschweiler fotografisch eingefangen hat. Klaus Flaskamp wurde mit seiner Aufnahme der Ruraue bei Linnich Dritter. Des Weiteren wurden die Fotografien von Andreas Grusdat, Robert Kreutz, Hermann-Georg Goebbels, Ralf Kieven, Ute Nieveler, Ingo Sauer und Frank Schiffer prämiert.

Die Ausstellung im Neuen Rathaus in Jülich ist noch bis zum 11. November in der Galerie im ersten Obergeschoss zu sehen. Unter der Woche ist das Rathaus zwischen 8.30 und 12 Uhr geöffnet. Nach der Ausstellungszeit sollen die Bilder weiter durch die Region wandern. Außerdem soll es einen Kalender mit den Fotografien geben, der ebenfalls in den neun beteiligten Kommunen erscheinen wird.

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