Jülich/Titz: Kurzes, aber heftiges Gewitter im Raum Jülich/Titz

Jülich/Titz : Kurzes, aber heftiges Gewitter im Raum Jülich/Titz

Ein kurzes, aber heftiges erstes Gewitter hat am Sonntagnachmittag Teile des Jülicher Landes heftig getroffen und das Ende des „Sommers im Frühling“ eingeläutet. Sturmböen entwurzelten einige Bäume, außerdem fluteten große Regenmengen in kurzer Zeit einige Keller und Flächen, auch Hagel sorgte für Schäden.

In der Nähe des Jülicher Mechatronikzentrums landete ein Baum auf den Bahngleisen, in den südlichen Stadtteilen (Waldstraße/Lorsbeck) beschädigte ein Baum ein parkendes Auto, wie unsere Zeitung auf Nachfrage bei der Jülicher Feuerwehr erfuhr. Die Wehr verzeichnete bis zum späten Nachmittag fast 20 Einsätze.

Das Gewitter und seine Folgen im Jülicher Stadtteil Kirchberg: Bäume werden durch den Sturm entwurzelt, der Starkregen flutet zahlreiche Flächen, und die Hagelkörner sind fast so groß wie Taubeneier. Wenige Kilometer Luftlinie — zum Beispiel in Barmen — blieb am Nachmittag alles trocken. Foto: Mira Otto

Auch der Bereich Rödingen/Titz wurde getroffen, wo Bäume und Äste auf die Straßen und Gehwege fielen. Auch hier handelten die Löschgruppen schnell und räumten die Hindernisse, so weit wie möglich, aus dem Weg.

Das Gewitter und seine Folgen im Jülicher Stadtteil Kirchberg: Bäume werden durch den Sturm entwurzelt, der Starkregen flutet zahlreiche Flächen, und die Hagelkörner sind fast so groß wie Taubeneier. Wenige Kilometer Luftlinie — zum Beispiel in Barmen — blieb am Nachmittag alles trocken. Foto: Mira Otto

Das Gewitter traf nur einen begrenzten Teil des Nordkreises. Während zum Beispiel in Richtung Barmen/Linnich nichts oder nur wenig zu bemerken war, sah das vom Jülicher Süden über das Zentrum bis in die Gemeinde Titz anders aus.

Deutscher Wetterdienst und die Unwetterzentrale warnten bis in den Abend vor weiteren Starkregen-Ereignissen in Teilen des Kreises Düren.

(mio/ma.ho./vpu)
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