Aldenhoven: Kritik an Zusatzaufgaben für die Freiwillige Feuerwehr

Aldenhoven: Kritik an Zusatzaufgaben für die Freiwillige Feuerwehr

Die Junge Union Aldenhoven (JU) fordert zusätzliches Geld für die Gemeinde, weil die Freiwillige Feuerwehr auf Geheiß der Bezirksregierung Köln künftig auf dem Abschnitt Alsdorf-Koslar der Autobahn A 44 eingesetzt werden soll.

In einem Brief an die Bezirksregierung wird kritisiert, dass die Feuerwehr und die Gemeinde vor vollendete Tatsachen gestellt worden seien und die Kosten für die zusätzliche Ausrüstung alleine tragen müssten. Der Gemeinderat hat dazu im laufenden Jahr 15.000 Euro bewilligt.

Die Neuverteilung der Aufgabenbereiche zu Gunsten der Städte Alsdorf und Jülich belaste, so die JU, die wesentlich kleinere Gemeinde Aldenhoven aufgrund der finanziellen Situation der Kommune „unverhältnismäßig stark”, erklärt der stellvertretende JU-Vorsitzende Dennis Stötzer.

Weil der Brandschutz allerdings zu den wichtigsten Aufgaben einer Gemeinde zähle, sind seien Einsparungen unmöglich, legt die JU der Kölner Behörde dar. Nach dem Konnexitätsprinzip stünden der Gemeinde Aldenhoven zur Erfüllung der neu übertragenen Aufgaben zweckgebundene Gelder zu, um die ohnehin schon dramatische Haushaltslage nicht weiter zu verschärfen und noch mehr Schulden machen zu müssen. Die sei bisher nicht geschehen.

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