„Kölsch rockt Inden“: Domstürmer, Miljö und die Bremsklötz zu Gast

Kölsche Hymnen aus vielen Kehlen : Miljö einer der Höhepunkte bei „Kölsch rockt Inden“

„Aller guten Dinge sind Drei“ – getreu diesem Motto fand die Neuauflage von „Kölsch rockt Inden“ statt. Die Inden/Altdorfer St. Sebastianus und St. Pankratius-Schützenbruderschaft hatte erneut ins Festzelt geladen.

Diesmal hatten die Paveier, die Domstürmer, Miljö und die Bremsklötz viele Hits zum Mitsingen im Gepäck. Die Moderation des Abends hatte erneut Albrecht Franken übernommen und im voll besetzten Zelt ging es mit dem Auftritt der Domstürmer los. Seit 2006 ist die Band um Sänger Micky Nauber unterwegs und musste auch in Inden nicht auf gesangliche Unterstützung aus dem Publikum warten. Mit „Meine Liebe, meine Stadt, mein Verein“, „Mach Dein Ding“ oder „Ohne Dom, ohne Rhing, ohne Sunnesching“ wurde ein Ohrwurm nach dem anderen gespielt und auch die Kinder durften auf der Bühne mit der Band feiern und bekamen als Dankeschön sogar eine CD geschenkt.

Weiter ging es mit „Naturbeklopp“ und „Mir sin jekumme“ und die Band stellte auch die neuen Songs „Alles em Fluss“ und „Jeckyll un Hyde“ vor. „Ich bin ganz begeistert von der Stimmung im Festzelt und freue mich, dass auch die neuen Lieder alle super aufgenommen worden sind“, berichtete Sänger Micky Nauber nach dem Auftritt. Danach ging es weiter mit der Dürener Band Bremsklötz, die von Karnevals-Evergreens wie „Wenn et Trömmelche jeht“ über Hits wie „Kölsche Jung“ und „Für die Iwigkeit“ bis hin zu „Mach Dir die Welt wie sie Dir gefällt“ ein breites Repertoire an Stimmungsliedern mitgebracht hatte. Auch hier wurde das Publikum einbezogen und zum Abschluss sang das gesamte Zelt „Wir sprechen hück all dieselbe Sprach“.

Miljö einer der Höhepunkte

Ein Highlight des Abends war natürlich der Auftritt von Miljö. Die fünfköpfige Kölner Band um Sänger Sven Löllgen ist seit 2012 aktiv und mittlerweile eine feste Größe im Kölschrock und im Karneval. Auch in Inden spielten sie ihre Hits und sorgten mit „Su lang die Leechter noch brenne“, „De Welt noch nit jesinn“ oder „Schöckelpääd“ für gute Stimmung. Bei ruhigeren Nummern wie „Kirchturmspetze“ wurden alle zum Schunkeln gebracht. Selbstverständlich durfte auch der „Wolkeplatz“ nicht fehlen. Als Zugabe wurde dann kräftig von allen bei „Kölsch statt Käsch“ mitgesungen.

Als nächstes betraten mit den Paveiern Urgesteine des Kölner Karnevals die Bühne und wurden bei ihrem Auftritt ordentlich gefeiert. Seit 1983 sind sie mit kölschen Hits unterwegs. Neben Klassikern wie „Ich han de Musik bestellt“ und „Heut brennt mein Iglu“ wurden auch die neuen Nummern wie „Heimat es“, „Schön ist das Leben“ oder „Kumm Mädche danz“ gespielt. Abwechselnd übernahmen Bubi Brühl und Sven Welter den Gesangspart und spannten alle mit ein. Mit Songs wie „Leev Marie“ oder „Du häs et schönste Jeseech vun Kölle“ endete ein Abend, der erneut alle begeisterte.

(bw)
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