Barmen: Klangerlebnis des Landeszupforchesters bleibt lange haften

Barmen : Klangerlebnis des Landeszupforchesters bleibt lange haften

Ein Konzerterlebnis der besonderen Art erwartete die zahlreichen Besucher in der Overbacher Aula, als kürzlich das Landeszupforchester „fidum concentus“ das Ergebnis seiner mehrtägigen Arbeitsphase in Haus Overbach präsentierte.

Mehrtägige Arbeitsphasen vereinen das Orchester in dieser Form drei bis viermal im Jahr. Die anschließende Präsentation in Konzertform ist obligatorisch. Das 1978 von Prof. Dieter Kreidler und Prof. Marga Wilden-Hüsgen gegründete Orchester bietet ein Dach für die 35 bis 40 besten Zupfmusiker des Landes und steht seit 2015 unter der künstlerischen Leitung von Dominik Hackner.

Das Ensemble, bestehend aus Mandolinen, Mandolen, Gitarren und Kontrabass, hat es sich zur Aufgabe gemacht, aktuelle Literatur für Zupfinstrumente exemplarisch einzustudieren und aufzuführen.

Desweiteren bildet es die Multiplikatoren der Vereinsorchester, sowie Berufsmusiker im Bereich Zupfinstrumente weiter. Konzertreisen und CD-Produktionen machten das Orchester über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Unter der Leitung von Doninik Hackner entstand auch in Overbach ein Konzertprogramm mit klassischen wie modernen Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Giuseppe Manente bis hin zu Eigenkompositionen von Dominik Hackner selbst.

Dem begeisterten Publikum bot sich ein Klangerlebnis, erzeugt von rund 35 Zupfinstrumenten, das wohl noch länger in Erinnerung bleiben wird. Mit einem herzlichen Applaus bedankten sich die Zuhörer bei den Musikern, in der Hoffnung, „fidum concentus“ möge bald wieder mit einer einer Arbeitsphasen in Haus Overbach gastieren.

Diese Hoffnung scheint nicht ganz unbegründet, so bezeichnete Dirigent Hackner Haus Overbach als wunderschönen Ort zum gemeinsamen Musizieren.

(rb)
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