Jülich: Kinderkonzert: „3Berlin“ mit sportlicher Note in der Zitadelle

Jülich : Kinderkonzert: „3Berlin“ mit sportlicher Note in der Zitadelle

Die Band „3Berlin“ hat im Renaissance-Garten in der Zitadelle Jülich ein Kinderkonzert gegeben. Dabei stellte „3Berlin“ Songs aus ihren drei Alben vor. Darunter auch Songs von „Nicht von schlechten Eltern 2“, das erst im Juni erschienen ist.

Unter anderem spielte „3Berlin“ von dem neuen Album „Bitte, Bitte“. „Was ist denn das Zauberwort?“, fragte Diane Weigmann, die in der Band singt und Gitarre spielt, vor dem Stück. „Hexe“, antwortete ein Kind auf die Frage von Weigmann. Nach einem weiteren Tipp Weigmanns durch den Satz — „Kann ich Hexe heute länger aufbleiben?“— kam ein kleiner Besucher auf das richtige Zauberwort und „3Berlin“ spielte ihren Song.

„Da kann man nicht mehr nein sagen“, sagte Tobias Weyrauch (Gesang, Ukulele) anschließend, weil die Kinder den Refrain „Bitte, bitte. Einmal noch“ durch die Animation der Musiker mitgesungen hatten. Komplettiert wird die dreiköpfige Gruppe durch Carsten Schmelzer an der Bassgitarre.

Schließlich zauberte Weyrauch auf der Bühne „Fauli“ hiervor. „Fauli“ ist ein Stofffaultier. „Wellness ist dein Hobby“, sagte Diane Weigmann zu „Fauli“ und kraulte diesem den Kopf. Bei der anschließenden Performance des Songs „Mach ich einfach morgen“ — die Co-Produktion von „3Berlin“ und Bürger Lars Dietrich ist ebenfalls auf dem neuen Album zu hören — ging Tobias Weyrauch zusammen mit „Fauli“ durch die Reihen der Kinder, so dass das Faultier sein Wellnessprogramm vollenden konnte.

Auch Bewegung war ein Thema bei diesem Konzert. Neben dem Lied „Schneller“ des älteren Albums „Von Farbenfeen und Stinkesocken“, bei dem die Kinder mal schneller, mal langsamer zusammen mit dem Trio auf der Bühne auf der Stelle rannten, gab es zu dem Song „Couchpotato“ — ganz entgegen dem Titel — ein Spiel mit Wasserbällen vor der Bühne.

Mit dem „Obstsalat“ endete das einstündige Konzert von „3Berlin“ und damit auch der Jülicher Kinderkultursommer des Jahres 2018.

(mio)
Mehr von Aachener Nachrichten