KG Ulk spendet für „Hospiz macht Schule“ und „Café Gemeinsam“

Spende der KG Ulk : Geld für „Hospiz macht Schule“ und „Café Gemeinsam“

Mit ihrer „Sparschwein-Sammelaktion“ hat die Jülicher KG Ulk während der Karnevalssession rund 2000 Euro eingesammelt. Die Summe wurde jetzt für Jülicher Einrichtungen gespendet.

„Über Karneval hat sich eine positive Geschichte entwickelt“, wie Jörg Bücher, Präsident der gastgebenden KG Ulk es ausdrückte. Es handelt sich um die „Sparschwein-Sammelaktion“ anlässlich des jecken Jubiläums (29 x 11 Jahre) der Historischen Gesellschaft Lazarus Strohmanus. Als Schirmherr hatte Sparkassenchef Uwe Willner die Aktion ins Leben gerufen.

Die drei Gesellschaften mit der größten Nähe zum Betrag in Höhe von 3190 (29 x 11 zuzüglich einer gesponserten Null) erhielten besagten Betrag als Unterstützung für ihren Verein. „Für uns war von vornherein klar, das Geld wird gespendet“, betonte Bücher.

Das Schwein wurde die ganze Session über gefüttert, sogar die Gaben der Mundartmesse am Rosenmontag durften mit Erlaubnis von Propst Josef Wolff in die soziale Aktion fließen. Die KG sammelte insgesamt 1700 Euro und stockte diesen Betrag auf 2000 Euro auf.

Jeweils die Hälfte floss an die Hospizbewegung Düren-Jülich und das Jülicher „Café Gemeinsam“. „Dort wird Hilfe, Würde und Respekt gegeben, wo sie gebraucht werden“, fasste der Ulk-Präsident bei der Scheckübergabe im KuBa zusammen. Hartmut Prüss von der Hospizbewegung betonte den Bezug zwischen Karneval und Sterben, denn „im Karneval wird immer wieder auf das Ende des Lebens hingewiesen“.

Das Geld wird laut Vize-Vorsitzender Gerda Graf für das ambitionierte Projekt „Hospiz macht Schule“ verwendet. Dieter Bürger vom „Café Gemeinsam“ unterstrich die „kurzen Wege“ und die „Wärme“ zwischen KG und gemeinnütziger Einrichtung. Letztere braucht dringend eine neue Spülmaschine.

((ptj))
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