KG Fidele Brüder Tetz mit stimmungsvoller Sitzung

Karneval : Vom „kölschen Klüngel“ bis zum schmissigen Tanz

Die große Kostümsitzung der Karnevalsgesellschaft Fidele Brüder Tetz war ein mitreißender Auftakt der fünften Jahreszeit. Rund 700 Gäste feierten in ausgelassener Stimmung bei der vollständig ausverkauften Sitzung.

Solomariechen Lina Sisarhir gestaltete das Vorprogramm und brachte die verkleideten Jecken schon einmal in die richtige Stimmung für das vierstündige Abendprogramm, das ihr auch prompt die erste Rakete des Abends einbrachte. „So mancher wird heute Abend auf den Stühlen stehen“, versprach Daniel Oeben den Gästen.

Zu Beginn des offiziellen Teils zog der Elferrat an der Seite des Traditionskorps „Altstädter Köln“ in die Tetzer Rurauenhalle ein. Aufgrund der hohen Besucherzahl musste die Bühne in diesem Jahr verkleinert werden und der Elferrat nahm an der Seite der Bühne seinen Platz ein. Die „Altstädter Köln“ sorgten für einen gelungenen Einstieg in die Sitzung, bei dem bereits viel geschunkelt wurde. „Das war ein fulminanter Auftakt“, verkündete Willi Sommer, der Präsident der Karnevalsgesellschaft.

Der Humorist Martin Schopps sorgte im Anschluss mit seinen Schenkelklopfern für herzhafte Lacher. In seiner Rede ging es vornehmlich um die zweifelhafte Sprachkultur von Jugendlichen, über die er als hauptberuflicher Lehrer viel zu berichten wusste. Der „kölsche Klüngel“ kam ebenfalls zur Sprache und das Promi-Raten am Ende von Schopps‘ Auftritt fand bei dem Publikum viel Anklang.

Das Highlight des Abends war hingegen der Auftritt der Band Kasalla aus Köln. Bekannt wurde sie mit Karnevalshits, wie beispielsweise „Stadt met K“ und „Pirate“. Jeder, der bis dahin noch nicht in Karnevalsstimmung war, der war es spätestens beim Auftritt der fünf jungen Kölschrocker, der mit Lichttechnik und Nebelmaschinen aufwendig inszeniert wurde.

Weitere Höhepunkte des Abends waren die Auftritte der „Rurhöpper“ aus Tetz sowie des Tanzmariechens Larissa Schröder der KG Fidele Brüder Tetz. Daniel Oeben hatte den Gästen nicht zu viel versprochen und so wurde bei jedem Karnevalsjecken die Vorfreude auf die fünfte Jahreszeit geweckt.

(ikr)
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