Katholische Volksschule Aldenhoven

71 Jahre nach Einschulung : Klassentreffen der Katholische Volksschule Aldenhoven

Im Kindesalter haben sie den Krieg, die Bombennächte, den Granatbeschuss und die Evakuierung miterleben müssen und die Nachkriegszeit mit all ihren Problemen und Improvisationen.

In der RM-Mark-Zeit, 1947, wurden sie in die Katholische Volksschule eingeschult. Damals waren sie zu ca. 60 Jungen und Mädchen. Heute sind sie noch zu 30, ebenso viele sind inzwischen verstorben.

In der „Palme“ trafen sie sich zum Essen und natürlich um Erinnerungen an die Schulzeit aufzuwärmen. Die meisten von ihnen wohnen zwar nach wie vor in Aldenhoven oder im näheren Umfeld. Aber im Alltag ist jeder mit sich selbst beschäftigt. Aldenhovens derzeitiger Ortsbürgermeister Dieter Drehsen, ebenfalls 77 Jahre alt, wie alle anderen, hatte sie für diesen Samstag zusammengetrommelt, um die alten Zeiten nochmal aufleben zu lassen.

Damals gab es unter dem Rektor Broeder noch die Geschlechtertrennung, die Jungenklasse und die Mädchenklasse. Selbst auf dem Schulhof war ein dicker weißer Strich gezogen, der nicht überschritten werden durfte. Regelungen, die heute kaum vorstellbar sind. 1955 wurden sie aus der Volksschule entlassen.

Zwei Jahre vorher erlebten sie den Umzug aus dem alten Schulgebäude in die inzwischen in der Schwanenstraße erbaute neue Schule, und eine Zeit, die für Aldenhovens Schullandschaft einen erheblichen Wandel im Gefolge hatte.

(gre)
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