Barmen: Junior-Akademie NRW: Den Forschergeist weiter angefacht

Barmen: Junior-Akademie NRW: Den Forschergeist weiter angefacht

„Ich nenne es auch gerne „Iron-men“ der Ferienakademien. Hier wird sehr ambitioniert gearbeitet“, meinte Rusbeh Nawab, Programm-Manager am Science College im Haus Overbach, dessen Einrichtung wieder Gastgeber für die Junior-Akademie NRW war.

Schon zum fünften Mal waren hoch begabte Schülerinnen und Schüler aus ganz NRW zu Gast, die sich nicht nur durch schulischen Leistungen sondern auch durch soziales oder musisches Engagement für diese Ferienakademie qualifiziert hatten.

54 Jugendliche aus ganz NRW

In Barmen waren es 54 Jugendliche und in ganz NRW 250, die teilnehmen durften. Zehn Tage lang standen für sie Kurse in Kryptologie, Mechatronik und Nanotechnologie auf dem Programm, doch nebenher blieb noch reichlich Zeit für Spiel, Sport und Spaß. Es wurde musiziert, fotografiert und auch Videos fabriziert, galt es doch zum Abschluss, Eltern, Verwandten, den übrigen Teilnehmern und auch Ehemaligen zu zeigen, was in diesen Tagen gelernt worden ist.

Die Abschlussveranstaltung ist dann auch stets eine ganz große Angelegenheit für die jungen Leute, die sich besonders chic herausgeputzt hatten. Zahlreiche Ehrengäste, die die Junior-Akademien besonders fördern und unterstützen, finden sich auch stets ein. So begrüßte der Landesbeauftragte NRW, Michael Funke, unter anderem Walter Woltery, Leitender Regierungsschuldirektor bei der Bezirksregierung Köln.

Der ließ es sich nicht nehmen, ein Grußwort an die jungen Leute zu richten. „Hier war keine Spur von Null-Bock“, erklärte er und ergänzte: „Es waren schließlich auch interessante Themen, die auf dem Plan standen und es wurde großer Eifer an den Tag gelegt.“ Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Schülerinnen und Schüler, die die Jahrgangsstufen acht und neun besuchen, etwas von dem Forschergeist, den sie hier erfahren haben, mit in die Schulen nehmen. Außerdem riet er ihnen, die Freundschaften, die hier geknüpft worden sind, weiter zu pflegen. Dieses Netzwerk könne ihnen im späteren Leben noch sehr nützlich sein.

Kurse stellen ihre Arbeit vor

Anschließend stellten die drei Kurse ihre Arbeit vor. Mit viel Phantasie und Witz präsentierten sich die jungen Leute. So stellten die Kryptologie die Verfahrensweisen vor, die Mechatroniker hatten eine Preisverleihung arrangiert, bei der es „goldene Zahnräder“ für den „trotzigsten Roboter“, die „beste tänzerische Leistung“ und andere Sparten gab. Die Nanotechniker hatten eigens ein kleines Quiz vorbereitet.

Abschließend dankten die jugendlichen Teilnehmer noch allen, die ihnen diese Tage ermöglicht haben. „Es war eine lustige, lehrreiche und spannende Zeit. Wir hatten eine tolle Gemeinschaft und durften ohne Leistungsdruck hier lernen“, erklärten im Namen der Gruppen Melissa Reuter und Johannes Raufeisen. Dabei dankten sie ganz besonders ihren Dozenten für die Mühe und die liebevolle Betreuung.

Jeder Teilnehmer erhielt im Rahmen der Feierstunde, die von ihnen auch musikalisch gestaltet wurde, eine Urkunde, die sich sicher später in der Bewerbungsmappe gut machen dürfte.

(Kr.)
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