Aldenhoven: Junge Union fordert von FWG mehr Eigeniniative

Aldenhoven: Junge Union fordert von FWG mehr Eigeniniative

Dennis Stötzer, stellvertretender Vorsitzender der Jungen Union (JU) Aldenhoven, kann die Kritik der Freien Wählergemeinschaft (FWG) an der Informationspolitik von Bürgermeister Lothar Tertel nicht nachvollziehen.

Jeder Ratsherr, der seine Aufgabe ernst nehme, so der Jungkonservative, habe vor jeder Sitzung des Gemeinderates oder einem der Ausschüsse zwölf Tage Zeit, sich über die anstehenden Themen durch Internet, Rückfragen bei der Gemeindeverwaltung, Bücher oder bei Ratskollegen zu informieren. Daher könne er „beim besten Willen nicht verstehen”, dass sich FWG-Chef Dieter Froning immer wieder über fehlende Informationen und mangelnde Transparenz beschwere.

Denn die Ratsmehrheit aus SPD, FWG und FDP habe ja die Ladungsfrist auf zwölf Tage verlängert. um sich auf die Themen vorzubereiten. Darüber hinaus gebe es auch überfraktionelle Treffen, in denen offene Fragen geklärt werden könnten. Stötzer: „Wir als Bürgerinnen und Bürger können doch bestimmt erwarten, dass jeder Ratsherr, der seine Aufgabe ernst nimmt, etwas von seiner Freizeit zum Wohl unserer Gemeinde opfert.”

Die Gemeindeverwaltung tue ihr Möglichstes, um die von der Mehrheit geforderten Überprüfungen und Aufstellungen zu erledigen. „Aber vielleicht hilft es ja, sich selber einmal ein paar Gedanken zu machen und nicht immer nur Schlagworte in den Raum zu werfen”, meint der stellvertretende Chef des Aldenhovener CDU-Nachwuchses.

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