1. Lokales
  2. Jülich

Jülich: Jülicher Schüler lauschen dem Zeitzeugen

Kostenpflichtiger Inhalt: Jülich : Jülicher Schüler lauschen dem Zeitzeugen

Es ist 8.20 Uhr. Gespannt erwarten die Schüler des neunten Jahrgangs der GHS Jülich den Autor Helmut Clahsen. Die Schüler wissen, dass heute das Leben in der NS-Zeit Gesprächsthema sein wird. Im Vorfeld hörte man gelegentlich Äußerungen wie „Das ist doch Schnee von gestern”.

unN ettibrt dre g9he-7Jräi sulbewetsbtss edn .slauemnsKra naKn iredes nbeÜeerlbed dse r-NreeeriSogTsrm ned ujgnne encsnhM,e dei chsi tim eurCtomp ndu aHynd ssneebt skaenennu, chon wstae b?niete Hmltue nasCelh heatcevbrr esnie dhKnitei sla daeHjbul ni eA.hacn tecseirliärhsteV wra ad dei hicholtaeks aemi,liF die end sNiaz tpsvioi eeteebg.gn Im ttosKrna zuad dtnas eid jhesicdü ctümlhieter etSe.i eDr ietgueZez tierehctb elghci zu ngeB,in sasd er asl rchugnlideeJ im l-zusihDNtadacne edi culhSe chnti euencbsh reuft.d So tehefl es mih hanc emd iKegr na etedrerhepnnsc budgiu.nllhSc usA geerein Enfrguarh weßi er besl,had eiw ihtcigw ein cshScllssuuhab st,i ndu er troedfr eid üclehSr rnhdgicileni zdua fau, ishc ruamd uz .nehmübe btfheaL seridthlc rde aelt Mann nneies aHss genge niese ciethaoskhl tenTa aMyr, dei 31 irKden or,ggßoz iewbo esine etrnu siipelpEe tlt.i ürF eid zsNai war ssdiee nkkrea nidK uswrene„t .nbeLe” itamD taeTn raMy rih iKdn bhaetlne ktenno, rneeieduznt sie nmaliothc Menhsenc uas rde geg,unUbm dei ndan ovn rde SS ehfrtügab n.wreud iDe eaTtn dun hrie Tecohrt btenüebrel end .gerKi Dcho ewi cehwsr smsu dsa swsneGei hiren lAlatg nadn ttebsela na?heb etHat deeisleb dcoh tlsesmnia ne:gfuer eDi„ ,-JeSchuißned ehtcsßi ide enduJ tup”ak!t eiD lrScüeh alnsecuh red eslgotoeeemnniadn zhrEgäunl sm.kmfuaera tSelne sti se so ghuir ni dre .Klases eSi nherreaf, sdsa ied Oam siiesrtltüetrhemc hics med -gmaiRezieN .rwtteezisde Hluetm elsnahC bretihcte von enemi hBcsue im .Prak fuA end eännBk dtsna ied scriuhfAft ü„rF eduJn und Hned”u n.veebtro eieSn Oma esagt duz:a n„enW cih llea eoteVbr nleitnahe ,redwü önntke hci chim ctinh ehrm lsa sMhcen f.”ülhne iMt Witz dun mruHo hldrestic re inee aSuoitn,ti asl esnei Oma ufa dre Pkkaanrb seznidt eib rneei tonoelKlr sed uwAsiesse in hrafeG geire.t Je blodhicehrer ied auniStito uer,wd mu so eerirnhdiecrsf udrwe er in snmeei denalnH. Jtsu mi iintrechg etMonm eßli er sich sla nreeikl uengJ gcnliküsr nis ehcioeknflbscGd des rkasP afenll nud etlenk duhrc seehfgit ieesrhGc lela Beitngeielt a.b mI nnnepestadsn elAcuikbgn ettnrö rde nucoSgghl. eheSi a,d eid cSlüerh ehtnse edözgnr dun wnilguil ufa. Da lftäl rde eeeedcntdsnih :zatS nn„eKön iSe tinhc honc neaiml dm?reiomwnkee riW tätnhe so rgnee ocnh mhre htge.”ör tlmHue leCnash rertdwie n:sanopt ne!„Gre aDnn fütrd ihr mir zgna lieev neFgar e”lsel.tn iSmto gtib se urn neei wotnAtr nhca edr snugL.e Der sewie tale nnMa oknnte end lnghJneicdeu sweat bnit,ee re erztbegueü rdhuc nteihsechtau ghurl.zänE