Jülich: Jülicher Museum hat neuen Schirmer-Schatz geborgen

Jülich: Jülicher Museum hat neuen Schirmer-Schatz geborgen

Mit einem Festakt in der Schlosskapelle hat das Museum Zitadelle Jülich seine neue Ausstellung „Blickfang - Neue Schätze der Jülicher Schirmer-Sammlung” eröffnet.

In Anwesenheit von Bürgermeister Heinrich Stommel überreichte der Förderverein Museum Jülich, vertreten durch Dr. Egon Vietzke und Udo Zimmermann, symbolisch das Glanzstück der Neuerwerbungen, die „Italienische Landschaft mit Rocca Pia” von Johann Wilhelm Schirmer an Museumsleiter Marcell Perse.

Das wertvolle Gemälde war bis in die 1960er Jahre in Jülich und wurde nun durch den Einsatz des Fördervereins wieder in die Heimatstadt des bedeutenden Künstlers zurückgeholt.

Für die musikalische Untermalung des Festaktes sorgte ein Blockflötenensemble der Jülicher Musikschule unter Leitung von Almuth Müller. Danach konnten die zahlreichen Besucher endlich auch einen Blick auf die Gemälde werfen, die nun ihren Platz in der Jülicher Schirmersammlung gefunden haben.

Unter der illustren Besucherschar waren auch zeitgenössische Künstler wie Catherine de Rijke oder Mehmet Güler, deren künstlerische Auseinandersetzung mit dem Werk Schirmers in der Zitadelle ausgestellt sind.

Vorgestellt wurde in diesem Zuge auch ein Gemälde des britischen Künstlers Chris Billington, der das feierlich überreichte Gemälde Schirmers in eine abstrakte Form überführt und dem Museum zum Internationalen Museumstag geschenkt hat.

Die Ausstellung war Höhepunkt des Programms zum Internationalen Museumstag 2011, an dem das Museum erneut Schätze aus dem Museumsbestand, sowie die imposante Architektur der Renaissanceanlage kostenlos vorstellte.