Jülich: Jülicher Innenstadt bleibt teures Pflaster

Jülich: Jülicher Innenstadt bleibt teures Pflaster

Mit den 300.000 Euro als Einstieg in die Innenstadtsanierung wollte die Stadt, die sich vor Schulden kaum retten kann, ein Zeichen setzen. Selbst in finanziell schwierigsten Zeiten investiert sie die wenigen zur Verfügung stehenden Mittel in die Verbesserung der Innenstadt. Doch die Fußgängerzone ist und bleibt ein buchstäblich teures Pflaster.

300.000 Euro reichen nicht, um die Düsseldorfer Straße nach einem lange diskutierten Muster wieder in Schuss zu bringen. Der Haupt- und Finanzausschuss genehmigte am Mittwochabend einen „Nachschlag” von gut 109.000 Euro zur Sanierung.

Die Ausschreibung der Maßnahme kam nach Angaben der Stadtverwaltung zu einem ungünstigen Zeitpunkt auf den „Markt”. Die Auftragsbücher der Baufirmen seien ordentlich voll und das Interesse an Innenstadtarbeiten aufgrund der schwierigen Bedingungen - Geschäftslokale, Lieferverkehr und Kundenströme - eher gering. So erklärt sich, dass nur zwei Angebote abgegeben wurden, und das günstigere liegt bei gut 409.000 Euro.

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