Jülicher Geschichtsverein: Differenzierter Blick auf das Kriegsende

Neuerscheinung zum Ersten Weltkrieg : Differenzierter Blick auf das Kriegsende

Der Erste Weltkrieg gilt als Ur-Katastrophe Europas. Zum ersten Mal standen sich nicht Staaten oder Bündnisse als Feinde gegenüber. Stattdessen weitete sich der Konflikt in einen Flächenbrand aus, der einen ganze Kontinent erfasste.

Der Jülicher Geschichtsverein und der Opladener Geschichtsverein legen jetzt ein 642 Seiten starkes Buch vor, das zeigt, welche Folgen der Krieg und vor allem das Kriegsende vor 100 Jahren auf Europa hatte. „Kriegsenden in europäischen Heimaten“ heißt die Sammlung von 46 Aufsätzen. Der Untertitel zeigt, auf welche Orte die Autoren die Scheinwerfer gerichtet haben: Bracknell, Haubourdin, Jülich, Leverkusen, Ljubljana, Raciborz, Schwedt, Villeneuve D’Ascq. Der Jülicher Historiker Guido von Büren (Foto) ist einer der Mitherausgeber. Erschienen ist das Buch im Verlag Ph.C.W. Schmidt, Neustadt an der Aisch, es kostet 29,80 Euro.

(jan)
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