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Jülicher Feuerwehr rettet Nilgans-Nachwuchs

Vereister Schwanenteich : Jülicher Feuerwehr rettet Nilgans-Nachwuchs

Das Alarmstichwort „Tiere in Not“ machte in der Nacht zum Samstag und am Morgen gegen 9.30 Uhr einen Feuerwehreinsatz am und auf dem Jülicher Schwanenteich erforderlich. Drei erschöpfte junge Nilgänse drohten festzufrieren. Das konnten die Retter zum Glück verhindern.

Was war passiert? Minustemperaturen in der Nacht brachten das Wasser auf dem Schwanenteich zum Gefrieren. Dort ist ein Nilganspärchen mit Jungtieren beheimatet. Die von dem Eis überraschten Tiere bekamen erhebliche Probleme, sich über das Gefrorene zu bewegen.

Das normale Gewatschel entwickelte sich zu einer gefährlich rutschigen Tortur für die Vögel. Während einige es noch bis zum „rettenden“ Uferrand schafften, machte körperliche Erschöpfung den Weg für drei Jungtiere unmöglich. Sie saßen bauchliegend auf dem Eis und drohten festzufrieren. Hier kam dann die Feuerwehr Jülich zum Einsatz, die ein erschöpftes Tier an das Ufer brachte.

Da sich die übrigen zu weit entfernt aufhielten, mussten die Retter ein Boot zu Wasser beziehungsweise aufs Eis lassen. Ungewohnte Geräusche und die Menschenmenge mobilisierten neue Kräfte bei den müden Vögeln, die dann erschrocken aufstanden und gemeinsam und in einer Reihe – Mutter Nilgans voran – rutschend ans Ufer watschelten.

(ma.ho.)