Schlosspark: Jülich möbelt seine Spielplätze auf

Schlosspark : Jülich möbelt seine Spielplätze auf

Zwei neue Spielgeräte im Jülicher Schlosspark sind seit Dienstag offiziell in Betrieb. Der neue Burgturm mit Rutsche, Brücke und Kletternetz steht bereits seit Mai zwischen der großen Spieleburg und der echten Zitadelle. Die „kleine Schwester“ des großen Burg soll vor allem Kleinkindern Spaß bereiten.

250 Tonnen Fallsand um den Turm sorgen im Falle eines Falls für eine weichere Landung. In Sichtweite des neuen Geräts steht, ebenfalls seit Mai, eine neue Schaukel. Diese hat sich im Vergleich zu ihrem Vorgänger verdoppelt. Nun können dort vier Kinder gleichzeitig schwingen.

Prioritätenliste

Inklusive Montage hat der neue Turm nach Auskunft von Wilfried Krieger vom Bauhof Jülich rund 22.000 Euro gekostet, die Schaukel circa 7500 Euro. Letztere wurde mit 4000 Euro von der Sparkasse Jülich unterstützt. Auch in der Königsberger Straße sowie in der Kreisbahnstraße sind Spielgerüste für etwa 50.000 Euro erneuert worden. Das Geld für die neuen Geräte stammt aus dem Haushalt 2017 sowie aus Spenden.

„Die Spielplatzkommission guckt, wie die Mittel am sinnvollsten eingesetzt werden und stellt Prioritätenlisten auf“, erklärt Elisabeth Fasel-Rüdebusch vom Amt für Familie, Generationen und Integration. Zusammen mit Vertretern dieser Kommission, weiteren Mitgliedern aus der Politik, wie Bürgermeister Axel Fuchs, und Spendern weihte sie am Dienstag die neuen Geräte ein.