Jülich: Hauskonzert mit lateinamerikanischer Musik

Gitarrenkonzert des Vereins Kultur ohne Grenzen : In Sydneys Oper und in Barmen

Der Verein Kultur ohne Grenzen hat im Hause der Familie Vomberg ein Gitarrenkonzert mit lateinamerikanischer Musik und besonders mit Klängen Ecuadors veranstaltet.

Hierbei trat das Duo Almeida auf. Dieses besteht aus Julio Almeida, seines Zeichens ein Meister an Gitarre, der schon in der Carnegie Hall in New York und im Sydney Opera House gespielt hat.

Komplettiert wird das Duo von Nicolás Linden de Almeida, der beispielsweise 2016 den Internationalen Gitarrenwettbewerb Jüchen gewonnen hat. Mit seinem Vater Julio Almeida reist der elfjährige für Konzerte um die Welt. „Wir kennen Julio Almeida schon von zwei Konzerten und haben sehr gerne ein Event mit ihm geplant. Auch, weil wir sehr viele Liebhaber lateinamerikanischer Musik in unserem Verein haben“, sagte Hartmut Capellmann, Vorstandsmitglied von Kultur ohne Grenzen, und für Marzena Vomberg, die ihr Haus für das Konzert zur Verfügung stellte, stand schon vor Beginn außer Frage: „Wir werden einen schönen Abend haben.“

Dicht an dicht saßen die Besucher, als das Duo Almeida seinen Platz einnahm und mit dem ecuadorianischen Teil des Konzerts begann. Eröffnet wurde mit „San Juanito“. Der Komponist ist nicht überliefert.

Im Verlauf des Auftrittes stellten die Musiker auch im Solo Lieder vor. So wurde Nicolás Linden de Almeidas Spiel von „Preludio y Yumbo“ auf der Feder von Carlos Bonilla Chavez im selben Maße von den Besuchern mit Applaus honoriert wie auch „Vetas de Caoba“ von Mauricio Noboa, das Vater Julio Almeida spielte.

Doch ließ das gemeinsame Musizieren des Almeida-Duos mehr besondere Akzente zu. So spielte der Vater am Ende von „Apamuy shungo“ von Gerardo Guevara leise die Melodie weiter, während der Sohn mit leisen Klopfgeräuschen auf der Gitarre einen Herzschlag imitierte. Hierbei heiße „Apamuy shungo“ in der indigenen Sprache Ecuadors so viel wie „Ich gebe Dir mein Herz“, erklärte Julio Almeida zu dem Liebeslied.Auch Titel aus ganz Lateinarmerika wurden während der Veranstaltung gespielt. Darunter beispielsweise im Duo „Marchinha de carnaval“ von Celso de Machado oder „Choro da Lusiana“.

(mio)