Jülich 10/97 gegen Schwarz-Weiß Titz

Spiel des Tages : Drei Konter, drei Tore

Nein, frustriert war der Titzer Trainer Renardo Schiffer nicht. Dass seine Schwarz-Weißen den Jülicher „Zehner“ im Spiel des Tages mit 0:3 unterlegen waren, dies ginge auch in seinen Augen in Ordnung. „Mich schockieren die schweren Verletzungen, die sich Orkan Cil und Mithat Demirtas in der zweiten Hälfte zugezogen haben“, sagte Schiffer.

Jülich Ohne Körperkontakt mit einem gegnerischen Spieler waren beide umgeknickt beziehungsweise im Rasen hängen geblieben. Mit Verdacht auf Kreuzbandriss wurden beide ins Krankenhaus eingeliefert.

Eine tragische Geschichte wie der Trainer formulierte. Der hatte seine Elf in der ersten Halbzeit optisch überlegen gesehen. „Aber ohne großartige Chance“, meinte er, erwähnte einen Alleingang von Alberga in der achten Minute, der Jülichs Keeper Dirk Räder aber vor keine großen Probleme stellte. Insgesamt erlebte der einen ruhigen Tag im Kasten, denn die Platzelf konnte sich einfach in keiner entscheidenden Szene durchsetzen beziehungsweise mit Torschüssen überraschen.

„Nach dem 0:1-Pausenstand habe ich umgestellt, wir wollten den Rückstand wettmachen, anderes spielen“, war dieses Konzept laut Schiffer aber dahin, als sich Orkan Cil wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff verletzte.

Dass die Jülicher dreimal einen Konter mit Torerfolgen abschlossen, war der Kaltschnäuzigkeit der Torschützen Hamsa El-Tae (40.), Abas Chahrour (58.) und Endrit Dervishi (85.) geschuldet. „Das haben die Jungs wirklich gut gemacht“, lobte „Zehner“-Trainer Michael Hermanns, der mit der Leistung seiner Mannschaft und dem damit verbundenen Lokalsieg sehr zufrieden war. (hfs.)

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