Jülich/Düren: „JÜL“ auf jedem zehnten Kennzeichen im Kreis Düren

Jülich/Düren : „JÜL“ auf jedem zehnten Kennzeichen im Kreis Düren

Die Freigabe auch anderer Kennzeichen auf den Nummernschildern im Kreis Düren ist inzwischen sehr vielfältig auf den Straßen zu beobachten. Von den rund 233.000 im Kreis Düren zugelassenen Fahrzeugen tragen aktuell 10,5 Prozent ein JÜL-Kennzeichen — also mehr als jedes zehnte. Das teilte Josef Kreutzer als Sprecher des Kreises Düren auf Anfrage mit.

In Zahlen: „JÜL“ gibt es derzeit genau 24.332-mal. Eine Zuordnung nach einzelnen Kommunen sei laut Kreutzer leider nicht möglich. Es ist aber davon auszugehen, dass die JÜL-Welle vor allem durch das Jülicher Land rollt, wenngleich es auch Menschen gibt, die sich „ihr“ Wunschkennzeichen mit „DN“ nicht erfüllen konnten und auf die Jülicher Variante umgestiegen sind. Klarer Fall: DN für Düren ist und bleibt an den allermeisten Fahrzeugen zu lesen: 207162 tragen die zwei Buchstaben vorn.

Inzwischen sind im Kreis Düren auch 1302 Gefährte mit einem „MON“ für Monschau und 228 mit einem „SLE“ für Schleiden versehen. Das erklärt sich nicht nur durch die Freigabe, sondern auch durch Umzüge, bei denen die Kennzeichen mitgenommen werden können. Sie wurden also nicht unbedingt durch das Straßenverkehrsamt des Kreises Düren zugelassen.

Die „JÜL“-Welle startete am 17. November 2012. Damals rollte der Wagen von Marianne Prinz aus Kirchberg als erster mit dem neuen Wunschkennzeichen vom Hof der Dürener Zulassungsstelle. Aber auch der Weg nach Düren oder zum Kooperationspartner in Würselen dürfte in absehbarer Zeit ein Ende haben: wenn nämlich das Nord-Kreishaus in Jülich durch einen Anbau an das Alte Rathaus komplett ist und in Betrieb geht. Dann gibt es dort eine Zulassungsstelle des Kreises Düren

(-vpu-)