Jülich: Ja zum Alkohol heißt Nein zum Auto

Jülich: Ja zum Alkohol heißt Nein zum Auto

In der Karnevalszeit weist die Verkehrswacht Jülich mit 35 Spanntüchern auf das Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr hin, wenn nach dem Genuss alkoholischer Getränke ein Fahrzeug geführt wird.

Auch geringe Mengen Alkohol beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit und erhöhen das Unfallrisiko erheblich. Ab 0,5 Promille Blutalkoholkonzentration verdoppelt sich dieses Risiko, und ab 0,8 Promille ist es schon viermal höher als ohne Alkohol.

Wer feiert und Alkohol konsumiert, muss vorher Hin- und Rückfahrten so planen, dass nicht selbst ein Fahrzeug gesteuert werden muss. Bus, Taxi, Fahrgemeinschaft und Abholservice sind vernünftige Alternativen für eine sichere Heimfahrt. Sonst könnte es bei einer Polizeikontrolle oder gar einer Unfallaufnahme schnell heißen: „Ohne Führerschein ist das ganze Jahr Aschermittwoch!”

Die Verkehrswacht erinnert auch an die mögliche Unfallgefahr durch Restalkohol am Morgen danach. Denn vom Körper werden nur ca. 0,1 Promille Alkohol pro Stunde abgebaut, so dass am nächsten Morgen sich noch eine Alkoholmenge im Blut befinden kann, die es noch nicht erlaubt ein Fahrzeug zu führen.

Die Verkehrswacht Jülich dankte den Mitarbeitern der Stadtwerke Jülich und der Bauhöfe in Aldenhoven, Inden, Linnich, Niederzier und Titz, die die Spanntücher an gut sichtbaren Stellen im Verkehrsraum aufhängen.

Allen Jecken wünscht die Verkehrswacht Jülich eine tolle Session und immer eine gute und sichere Fahrt. Ein guter Rat: „Vor Gericht helfen keine Büttenreden!”

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