InnoTruck macht Halt am Jülicher Mädchengymnasium

Spannende und multimediale Entdeckungsreise : InnoTruck macht Halt am Jülicher Mädchengymnasium

Auf dem Schulhof des Jülicher Mädchengymnasiums steht an diesen Tagen der InnoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Im Inneren des zweistöckigen Forschungstrucks wartet auf die Schülerinnen und Schüler des Mädchegymnasiums und des Gymnasiums Zitadelle eine interaktive Ausstellung zur Bedeutung von Innovationen und Zukunftstechnologien. Auf insgesamt 100 Quadratmetern geht es noch bis Mittwoch, 6. Februar, unter anderem um die Frage, welche Rolle naturwissenschaftlich-technische Entwicklungen in unserem Alltag spielen und welche Bedeutung den MINT-Berufen, also den Berufen im Bereich der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, zukommt.

Neben Konzepten für ein gesundes Leben zeigt der Truck auch nachhaltiges Wirtschaften und alternative Energie sowie Möglichkeiten der intelligenten Mobilität. So könnte ein Straßenbelag, in den Photovoltaik-Module eingearbeitet sind, Solarenergie erzeugen und gleichzeitig Elektromobile per Induktion während der Fahrt aufladen. Ein kollaborativer Roboter zeigt, wie die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine in Zukunft aussehen könnte. Ein Rasterelektronenmikroskop gibt Einblicke in kleinste Materialstrukturen. Auf der zweiten Etage bietet sich die Chance, Virtual-Reality-Brillen (VR-Brillen) auszuprobieren und an einem Fließband Gegenstände zu sortieren.

Anfassen und ausprobieren

„Hier gibt es kein Schild mit der Aufschrift ‚Bitte nicht anfassen’. Ganz im Gegenteil: Hier soll angefasst und ausprobiert werden“, erklärte Dr. Andreas Jungbluth, wissenschaftlicher Projektleiter, den Schülerinnen und Schülern der beiden teilnehmenden Jülicher Gymnasien.

Mehr als 80 überwiegend interaktiv gestaltete Exponate zeigen, an welchen technischen Lösungen in Deutschland aktuell geforscht wird und wozu diese Entwicklungen dienen sollen. Dabei stehen den Jugendlichen die wissenschaftlichen Begleiter Dr. René Nowak und Torben Schindler jederzeit für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Auf der zweiten Etage des InnoTrucks bietet sich die Chance eine VR-Brille auszuprobieren. Auch Bundestagsabgeordneter Thomas Rachel (l.) machte sich ein Bild davon. Foto: Anke Capellmann

Am Montag war auch Thomas Rachel, Bundestagsabgeordneter und Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF, zu Besuch im InnoTruck. „Die Idee war, viele Innovationen in einen Truck zu bekommen. Das ist gelungen“, sagte er, und erläuterte den Schülerinnen und Schülern der Gymnasien die Wichtigkeit von technischen Neuheiten. „Sie sollen unser Leben verändern und verbessern. Vor allem im Gesundheitssektor wird das sofort greifbar. Das zeigt sich unter anderem durch neue Medikamente oder Therapien.“

In praxisnahen Workshops werden die Jugendlichen am Dienstag selbst experimentieren und etwa eine moderne Redox-Flow-Batterie oder eine organische Solarzelle zusammenbauen. Dabei erfahren sie auch, worauf es in technischen Berufen ankommt und wie Ingenieure oder Forscher denken.

Mehr als 80 überwiegend interaktiv gestaltete Exponate zeigen im InnoTruck, an welchen technischen Lösungen in Deutschland aktuell geforscht wird. Foto: Anke Capellmann

Am Mittwoch stehen dann die letzten Führungen mit anschließendem Quiz auf dem Plan, bevor der InnoTruck die Herzogstadt wieder verlässt.

Der InnoTruck ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Als „Innovations-Botschafter“ reist er durch ganz Deutschland und gibt Antworten auf wichtige Fragen: Wie wird aus einer guten Idee eine erfolgreiche Innovation? Was versteht man überhaupt unter Innovationen? Wozu sind sie gut – und welche Risiken sind mit ihnen verbunden? Neben den multimedialen Führungen und praxisnahen Experimenten beantworten die begleitenden Wissenschaftler auch Fragen zu den Perspektiven in MINT-Berufen.

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