InnoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Jülich

Technikwelten zum Anfassen und Mitmachen : InnoTruck macht Halt am Mädchengymnasium Jülich

Vom 4. bis 6. Februar besucht die Initiative InnoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) das Mädchengymnasium Jülich.

Im Inneren des doppelstöckigen Forschungstrucks erwartet angemeldete Schulklassen eine interaktive Ausstellung zur Bedeutung von Innovationen und Zukunftstechnologien. Die begleitenden Wissenschaftler bieten multimediale Führungen sowie praxisnahe Experimente an und beantworten Fragen zu den Perspektiven in MINT-Berufen. Während der „Offenen Tür“ am Montag von 13.30 bis 17 Uhr sind alle interessierten Forschernaturen, Eltern und umliegenden Schulen eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Wie wird aus einer guten Idee eine erfolgreiche Innovation? Was versteht man überhaupt unter Innovationen? Wozu sind sie gut – und welche Risiken sind mit ihnen verbunden? Antworten auf diese und andere wichtige Fragen gibt der InnoTruck: Als „Innovations-Botschafter“ des BMBF macht das doppelstöckige Ausstellungsfahrzeug auf seiner Deutschland-Reise auch Station in Jülich. Auf Grundlage der Hightech-Strategie der Bundesregierung zeigt die Ausstellung im InnoTruck anschaulich, welche Rolle naturwissenschaftlich-technische Entwicklungen in unserem Alltag spielen.

Bei den Veranstaltungen können sich Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Zitadelle und des Mädchengymnasiums mit den wissenschaftlichen Begleitern über Chancen und Perspektiven im „MINT-Bereich“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) austauschen. Stellplatz von Montag bis Mittwoch, 4. bis 6. Februar, ist der Schulhof am Mädchengymnasium in der Dr.-Weyer-Straße 5.

Während der „Offenen Tür“ am Montag, den 4. Februar, von 13.30 bis 17 Uhr hat die mobile Ausstellung für alle Bürger geöffnet. Im Rahmen individueller oder digital geführter Ausstellungsrundgänge und im Gespräch mit den wissenschaftlichen Begleitern Dr. René Nowak und Torben Schindler erfahren Besucher, was sich hinter dem Leitbild eines innovativen Deutschlands verbirgt.

100 qm Ausstellungsfläche

Auf zwei Stockwerken und rund 100 qm Ausstellungsfläche bietet sich eine spannende und multimediale Entdeckungsreise von der Forschung über die Technologie und die Anwendung bis hin zu Berufsbildern und Mitmachangeboten. Dank moderner Präsentationstechniken wie Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen lautet die Devise nicht nur Anschauen, sondern auch Anfassen und Ausprobieren. So zeigt ein kollaborativer Roboter, wie die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine in Zukunft aussehen könnte und ein Rasterelektronenmikroskop gibt Einblicke in kleinste Materialstrukturen.

Innovationen anschauen, anfassen und ausprobieren

Die Schülerinnen und Schüler der beiden teilnehmenden Jülicher Gymnasien lernen am Beispiel von mehr als 80 überwiegend interaktiv gestalteten Exponaten, an welchen technischen Lösungen in Deutschland aktuell geforscht wird und wozu diese Entwicklungen dienen sollen. In praxisnahen Workshops werden die Jugendlichen selbst experimentieren und etwa eine moderne Redox-Flow-Batterie oder eine organische Solarzelle zusammenbauen. Dabei erfahren sie auch, worauf es in technischen Berufen ankommt und wie Ingenieure oder Forscher denken.

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